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Herten verpasst Quorum und fällt aus Olympia-Bewerbung

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Herten verpasst Quorum und fällt aus Olympia-Bewerbung

Aktualisiert am 19.04.2026, 19:34 Uhr In 17 Städten in NRW konnten Bürgerinnen und Bürger über eine Olympia-Bewerbung abstimmen. (Archivbild) © dpa / Rolf Vennenbernd/dpa Lesedauer:1 Min. Von Deutsche Presse-Agentur

Dieser Beitrag stammt aus dem Nachrichtenangebot der Deutschen Presse-Agentur (dpa) und wurde nicht durch unsere Redaktion bearbeitet.

Trotz klarer Mehrheit für die Olympia-Bewerbung verpasst Herten das nötige Quorum. Was das für die geplanten Wettbewerbe bedeutet.

Herten - In Herten ist der Bürgerentscheid für die Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele gescheitert. Nach dem vorläufigen Endergebnis votierten zwar 73,79 Prozent (5.719 Stimmen) für eine Beteiligung an der Bewerbung "KölnRheinRuhr" für die Austragung der Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044. Das notwendige Quorum wurde jedoch verfehlt: Lediglich 12,55 Prozent der Abstimmungsberechtigten stimmten mit "Ja", erforderlich gewesen wären 15 Prozent.

Er sei über das Scheitern "sehr enttäuscht" und "sehr traurig", sagte der Hertener Bürgermeister Fred Toplak (TOP-Partei) in Köln. Es sei leider nicht gelungen, genügend Hertenerinnen und Hertener zur Beteiligung zu motivieren. "Gerade in dieser Zeit, wo wir alle um Demokratie ringen und um Mitbestimmung ringen, gehen dann die Menschen nicht dahin, wo sie selber mitentschieden können." Seiner Wahrnehmung nach seien viele Bürger von der Frage verunsichert, wer die Spiele am Ende bezahlen müsse.

Damit scheidet Herten, wo zusammen mit Recklinghausen Mountainbike-Wettbewerbe geplant waren, komplett aus der NRW-Bewerbung aus. Allerdings sollen Ausweichkonzepte mit alternativen Sportstätten bereitstehen.

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Insgesamt hatten mehr als vier Millionen Wahlberechtigte die Möglichkeit, ihre Stimme per Briefwahl abzugeben. Das Endergebnis aus allen Städten soll am späten Sonntagabend verkündet werden. Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) rechnet mit einem klaren Ja für die Olympia-Pläne in NRW.  © Deutsche Presse-Agentur

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