Greenpeace: "Wir unterstützen die Rettungsaktion nicht"
Greenpeace: "Wir unterstützen die Rettungsaktion nicht"
Aktualisiert am 16.04.2026, 11:49 Uhr © dpa Lesedauer:2 Min. Ein Live-Blog von Sophie Bierent- 11:41 Uhr: ➤ Greenpeace: "Wir unterstützen die Rettungsaktion nicht"
- 10:36 Uhr: Start der Rettungsaktion verzögert sich
- 09:52 Uhr: Umweltminister Backhaus: Wal ist ein schwer kranker Patient
- 08:29 Uhr: Wasserschutzpolizei nähert sich dem Wal
- 08:00 Uhr: Noch keine Aktion im Wasser zu sehen
Hier Live-Blog zur Wal-Rettung aktualisieren
➤ Greenpeace: "Wir unterstützen die Rettungsaktion nicht"
- 11:41 Uhr
Die Umweltschutzorganisation Greenpeace beteiligt sich nicht an der geplanten Rettungsaktion für den vor der Ostsee-Insel Poel gestrandeten Buckelwal: "Wir unterstützen die Rettungsaktion nicht, denn nach allen uns vorliegenden Informationen ist dieser Wal krank und stark geschwächt", teilte eine Sprecherin auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur dpa mit.
Laut wissenschaftlichen Gutachten des Deutschen Meeresmuseums und des Instituts für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung seien die Erfolgsaussichten des Tieres bei einer Lebendbergung sehr gering und gehen mit einem hohen Verletzungsrisiko einher.
Greenpeace habe sich in den vergangenen Tagen an den Rettungsversuchen beteiligt. "Jetzt konzentrieren wir unsere Arbeit darauf, den Schutz der Meere auch als Lebensraum der Wale voranzubringen."
Das Deutsche Meeresmuseum, das bislang eng in die Bewertung der Lage des Wals eingebunden war, hatte bereits am Mittwoch mitgeteilt, dass es "nicht in die Vorbereitungen der aktuell geplanten Lebendbergung des Buckelwals vor Poel einbezogen wurde". Auch das gesamte Konzept liege dem Museum nicht vor. (dpa/bearbeitet von sbi)
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Rettungsaktion für den Wal in der Ostsee
- Eine private Initiative will mit Luftkissen und Pontons einen neuen Rettungsversuch starten – trotz des ungewissen Ausgangs. Im Laufe des heutigen Tages soll versucht werden, Luftkissen unter das Tier zu bringen und es schonend anzuheben. Dazu soll Schlick unter dem Wal weggespült werden. Das Tier solle dann auf einer Plane zwischen zwei Pontons gelagert und transportiert werden.
- Ohne die Aktion werde der Wal in jedem Fall sterben, hatte Mediamarkt-Gründer Walter Gunz der Deutschen Presse-Agentur (dpa) gesagt. "Wenn man was versucht, dann hat man zumindest die Chance, dass man ihn rettet." Hinter dem Konzept steht neben Gunz die Unternehmerin Karin Walter-Mommert, die aus dem Pferdesport bekannt ist.
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Weitere News zur Walrettung vom 16. April:
Start der Rettungsaktion verzögert sich
- 10:36 Uhr
Wie der NDR berichtet, verzögert sich der Start der geplanten Rettungsaktion für den Wal, der vor der Insel Poel liegt. Weshalb sich der Plan bereits um drei Stunden verzögere, sei nicht bekannt. Laut "Bild"-Zeitung beantwortet das Team um Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) Journalistenfragen nach den Gründen nicht.
Zuvor hieß es, gegen 8:00 Uhr sollten sich Taucher auf den Weg zum Wal machen, es gab auch bereits eine Lagebesprechung.
Der "Bild" sagte Backhaus, er habe lediglich zwei Stunden geschlafen und sei vorsichtig optimistisch. Der Wal atme relativ stabil.
Vor Ort ist auch der Schriftsteller und Redner Sergio Bambarén, der sich für den Schutz der Meere engagiert. Er sagte dem NDR: "Wenn er gesund genug und ruhig ist, besteht eine Chance, das Tier aufs offene Meer zu bringen." (sbi)
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Umweltminister Backhaus: Wal ist ein schwer kranker Patient
- 09:52 Uhr
Der bei Wismar gestrandete Buckelwal hat eine weitere Nacht überlebt. Er atme relativ regelmäßig alle zwei bis fünf Minuten, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD), der sich erneut vor Ort ein Bild von der Lage machte. Wenn sich eine Fähre oder Personen näherten, werde die Frequenz niedriger. "Der Wal ist ein schwer kranker Patient", sagte der Minister im Livestream des Senders News5 live. (dpa/bearbeitet von sbi)
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Wasserschutzpolizei nähert sich dem Wal
- 08:29 Uhr
Wie NDR-Reporter berichten, nähert sich die Wasserschutzpolizei "Uecker" dem Wal.
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Empfehlungen der Redaktion
- Ambitionierter Wal-Rettungsversuch soll bald starten
- Taucher sollen Wal beruhigen - Aktion soll bald starten
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Noch keine Aktion im Wasser zu sehen
- 08:00 Uhr
Am Morgen soll ein neuer Rettungsversuch für den gestrandeten Wal beginnen. Zunächst war allerdings noch keine Aktion im Wasser beim Wal zu sehen, beobachteten dpa-Reporter vor Ort.
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Mit Material von dpa
Teaserbild: © picture alliance/dpa/Philip Dulian Feedback an die Redaktion