Giraffe "Vizuri" in den Berliner Zoo eingezogen
Giraffe "Vizuri" in den Berliner Zoo eingezogen
Aktualisiert am 15.04.2026, 17:59 Uhr Kordofan-Giraffe "Vizuri" ist aus Basel in den Zoo Berlin umgezogen. © dpa / -/Zoo Basel /dpa Lesedauer:1 Min. Von Deutsche Presse-AgenturDieser Beitrag stammt aus dem Nachrichtenangebot der Deutschen Presse-Agentur (dpa) und wurde nicht durch unsere Redaktion bearbeitet.
Im Berliner Zoo gibt es ein neues Gesicht: Die Kordofan-Giraffe "Vizuri" ist angekommen. Laut dem Zoo soll es dabei aber nicht bleiben - was geplant ist.
Berlin - Besucherinnen und Besucher des Zoo Berlin können bald eine neue Giraffe bestaunen - die Kordofan-Giraffe "Vizuri" ist angekommen. Wie der Zoo mitteilte, lebte die Giraffe zuvor im Zoo Basel und ist nun in die Hauptstadt umgezogen. Nach der Eingewöhnung soll "Vizuri" voraussichtlich in der kommenden Woche für die Zoo-Gäste zu sehen sein.
Die Kuratorin für Huftiere, Dr. Jennifer Hahn, sagte dazu: ""Vizuri" gewöhnt sich nun Schritt für Schritt an sein neues Zuhause. Wir beobachten ihn genau und sorgen dafür, dass er sich in seinem eigenen Tempo eingewöhnen kann. Sein Wohlbefinden steht immer an erster Stelle."
Kordofan-Giraffe "vom Aussterben bedroht"
"Vizuri" soll zudem nicht die einzige neue Giraffe des Zoologischen Gartens bleiben. Wie eine Sprecherin mitteilte, sollen bald bis zu zwei weitere Kordofan-Giraffen im Zoologischen Garten ein neues zu Hause finden. Veränderungen gibt es demnach auch am Gehege der Tiere. Bis 2026 soll das Giraffengehege zu einer Savannenlandschaft vergrößert werden und dann neben weiteren Tierarten auch ein Zuhause für die stark gefährdeten Waldgiraffen, die Okapis, bieten.
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Die Kordofan-Giraffe zählt zu den am stärksten gefährdeten Unterarten der Giraffen und wird von der Weltnaturschutzunion (IUCN) als "vom Aussterben bedroht" eingestuft. Seit den 1980er Jahren ist die Population aufgrund von Lebensraumverlust und Wilderei um mehr als 80 Prozent gesunken. Weniger als 2.000 freilebende Exemplare sind nur noch in Kamerun, dem Tschad, der Zentralafrikanische Republik und im Südsudan zu finden. © Deutsche Presse-Agentur
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