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GEW: Mehr Unterstützung für die "Schwächsten der Schwachen"

Mainz

GEW: Mehr Unterstützung für die "Schwächsten der Schwachen"

Aktualisiert am 24.04.2026, 12:17 Uhr Die Bildungsgewerkschaft fordert bessere Bedingungen an Förderschulen. (Archivbild) © dpa / Julian Stratenschulte/dpa Lesedauer:1 Min. Von Deutsche Presse-Agentur

Dieser Beitrag stammt aus dem Nachrichtenangebot der Deutschen Presse-Agentur (dpa) und wurde nicht durch unsere Redaktion bearbeitet.

Die Bildungsgewerkschaft fragt nach den drängendsten Problemen der Schulen. Es geht um Personal, Klassenzimmer und die Betreuungssituation.

Mainz - Die GEW fordert von der neuen rheinland-pfälzischen Landesregierung mehr Unterstützung für Förderschulen mit geistig und körperlich behinderten Kindern. "Die Schwächsten der Schwachen dürfen nicht abgehängt werden", mahnte GEW-Vorstand Stefan Jakobs in Mainz. Das Land müsse mehr Geld in die Hand nehmen, um für eine bessere Ausstattung mit Fachkräften und Schulgebäuden zu sorgen.

Wenn Räume fehlten oder zu klein seien, verschärfe das die ohnehin komplexe Situation an den Förderschulen erheblich, erklärte die GEW. Enge, Lärm und Reizüberflutung führten gerade bei geistig beeinträchtigten Kindern und Jugendlichen zu zusätzlichen Belastungen und herausforderndem Verhalten.

Umfrage unter Förderschulen

Nach einer Umfrage unter 40 Schulen mit dem Schwerpunkt ganzheitliche und motorische Entwicklung wurde zudem bemängelt, dass Stellen dauerhaft oder über einen längeren Zeitraum unbesetzt blieben. Nahezu alle von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaften (GEW) befragten Schulen hätten von deutlich steigenden Zahlen von Schülerinnen und Schüler berichtet.

Die Anforderungen für deren Betreuung hätten sich deutlich erhöht. Viele Kinder zeigten größere Schwierigkeiten in der Alltagsbewältigung, eingeschränkte Kommunikationsfähigkeiten sowie geringere Selbstregulation. Auch aggressives Verhalten nehme zu.

Land sagt Ausbau der Ausbildung und Einstellungen zu

Das Recht jedes Kindes auf bestmögliche Förderung und Teilhabe sei leitend für die Bildungspolitik in Rheinland-Pfalz, erklärte ein Sprecher des Bildungsministeriums. Dazu gehöre auch eine verlässliche und qualitativ hochwertige Unterstützung für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf.

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Dem Bildungsministerium sei bewusst, dass die Schulen in diesem Bereich vor besonderen Herausforderungen ständen. Deshalb werde der Ausbau der Ausbildung und die Einstellung von Förderschullehrkräften konsequent weiter vorangetrieben. Zugleich werde die Fortbildung aller Lehrkräfte im Umgang mit Heterogenität und inklusiven Lernsettings weiter gestärkt.  © Deutsche Presse-Agentur

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