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Genanalyse bestätigt Wolf nach Schafsrissen bei Greifenstein

Greifenstein

Genanalyse bestätigt Wolf nach Schafsrissen bei Greifenstein

Aktualisiert am 29.04.2026, 11:37 Uhr Ein Tierhalter bei Greifenstein hatte nach drei aufeinanderfolgenden Nächten insgesamt neun tote Schafe gefunden. (Symbolbild) © dpa / Boris Roessler/dpa Lesedauer:1 Min. Von Deutsche Presse-Agentur

Dieser Beitrag stammt aus dem Nachrichtenangebot der Deutschen Presse-Agentur (dpa) und wurde nicht durch unsere Redaktion bearbeitet.

Neun tote Schafe findet ein Tierhalter im April bei Greifenstein. Nun bestätigt eine Analyse: Mindestens ein Wolf war beteiligt.

Greifenstein - Nach dem Fund von neun toten Schafen eines Tierhalters bei Greifenstein ist klar, dass mindestens ein Wolf hinter den Rissen steckt. Bei einer genetischen Analyse sei Wolfs-DNA festgestellt worden, teilte ein Sprecher des Landesbetriebs Hessenforst, bei dem auch das Wolfszentrum Hessen angesiedelt ist, auf Anfrage mit. "Im zweiten Schritt werden die Genetikproben nun weiter untersucht, um festzustellen, welches Individuum für die Risse verantwortlich ist", so der Sprecher. Diese Ergebnisse stünden aus.

Der Schafhalter hatte nach drei aufeinanderfolgenden Nächten im April die insgesamt neun toten Tiere gefunden. Ein Wolfsberater hatte sich daraufhin ein genaues Bild vor Ort über die Riss-Situation gemacht und Abstriche genommen, die im Labor der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung untersucht wurden.

Wolfsrudel in der Region etabliert

Eine endgültige amtliche Feststellung von Experten des Wolfszentrums Hessen, ob ein Wolf der Verursacher der Risse war, steht laut Sprecher noch aus. Falls es dazu kommt, könnte der Schafhalter damit eine Ausgleichszahlung beantragen. Mit Blick auf die Tierhaltung hatte das Wolfszentrum bereits befunden, dass ein "ausreichender Grundschutz" nicht vorhanden gewesen sei.

Im Territorium Greifenstein hat sich ein Wolfsrudel etabliert. In der gleichen Region waren vor einigen Tagen auch sieben weitere tote Schafe gefunden worden. Auch hier seien Abstriche genommen worden, die nun untersucht würden, sagte der Sprecher. Ergebnisse lägen bisher nicht vor.

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Im Ende April endenden Monitoringjahr 2025/26 war es bisher hessenweit in sieben Fällen zu amtlich festgestellten Wolfsrissen gekommen. In zahlreichen weiteren Fällen gilt demnach als nicht ausgeschlossen, dass Wölfe beteiligt waren. Bei knapp einem Dutzend Fälle hatten die Experten dies laut Monitoring ausgeschlossen, und in weiteren Fällen war laut Wolfsmonitoring eine Beurteilung nicht möglich.  © Deutsche Presse-Agentur

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