Gebühren für Rettungsfahrten in Cottbus vom Tisch
Gebühren für Rettungsfahrten in Cottbus vom Tisch
Aktualisiert am 29.04.2026, 18:02 Uhr Die Diskussion um die Rettungsdienstfahrten ist in Cottbus vorerst vom Tisch. (Archivbild) © dpa / Stephan Jansen/dpa Lesedauer:1 Min. Von Deutsche Presse-AgenturDieser Beitrag stammt aus dem Nachrichtenangebot der Deutschen Presse-Agentur (dpa) und wurde nicht durch unsere Redaktion bearbeitet.
Auch in Cottbus schwelte der Streit um die Kosten für Leerfahrten von Rettungsdiensten. Nun ist vorerst eine Lösung gefunden worden.
Cottbus - Die Diskussion über mögliche Gebühren bei Rettungsdienstfahrten für Patienten ist in Cottbus vorerst vom Tisch. Die Stadt und die Krankenkassen hätten sich auf einen für beide Seiten tragfähigen Kompromiss bei der Finanzierung des Rettungsdienstes verständigt, hieß es in einer Mitteilung des Gesundheitsministeriums. "Mit der erzielten Einigung werden keine Gebührenbescheide von der Stadt Cottbus an die betroffenen Patientinnen und Patienten versendet."
Fahrten von Rettungswagen und Notarzt kosten Geld - auch wenn ein Patient nicht ins Krankenhaus kommt. Im Normalfall zahlen die Landkreise und kreisfreien Städte das Geld und die Krankenkassen erstatten die Summen.
Empfehlungen der Redaktion
- Gestohlener Lieferwagen: Polizei stoppt Mann mit Schüssen
- Lohnt sich der letzte "Tatort" vor der Sommerpause?
- Tankrabatt und Entlastungsprämie – das und mehr ist neu im Mai
Das Oberverwaltungsgerichts (OVG) Berlin-Brandenburg entschied aber im Januar, dass Leerfahrten nicht von den Kassen übernommen werden müssen. Im Jahr 2025 war Märkisch-Oderland der erste Kreis, der Gebührenbescheide für Rettungsfahrten verschickte - damals ging es nicht explizit um Leerfahrten. © Deutsche Presse-Agentur
Nachrichten aus anderen Regionen Forst Nach Wahleinspruch der AfD: Kreistag erklärt Wahl für gültig vor 1 Stunde Potsdam Geflügelbetriebe unter Druck: Neue Tierseuchen-Fälle vor 3 Stunden Feedback an die Redaktion