Ex-Arsenal-Profi bestreitet neue Missbrauchsvorwürfe
Ex-Arsenal-Profi Thomas Partey bestreitet neue Missbrauchsvorwürfe
Aktualisiert am 13.04.2026, 17:19 Uhr Thomas Partey spielt für den FC Villarreal und die ghanaische Nationalmannschaft. © IMAGO/Branislav Racko Lesedauer:1 Min.Im vergangenen Jahr wurde Villarreal-Profi Thomas Partey wegen Vergewaltigung in mehreren Fällen angeklagt. Nun kommen weitere Vorwürfe hinzu. Der ghanaische Fußballer bestreitet die Taten.
Der ghanaische Fußball-Nationalspieler Thomas Partey vom FC Villarreal hat neue Vorwürfe sexueller Übergriffe vor Gericht bestritten. Dem 32-Jährigen wird vorgeworfen, im Dezember 2020 eine Frau in London zweimal vergewaltigt zu haben. Partey, der bis zum vergangenen Sommer fünf Jahre lang für den Premier-League-Club FC Arsenal auflief, bestätigte seinen Namen und plädierte vor dem Southwark Crown Court in London auf nicht schuldig.
Fünf weitere Anklagen gegen Partey
Bereits im Juli vergangenen Jahres war der Fußballer wegen weiteren fünf Fällen von Vergewaltigung und einem Fall von sexueller Nötigung angeklagt worden, die sich auf die Jahre 2021 und 2022 beziehen. Da hatte er beim FC Arsenal unter Vertrag gestanden. Die Vorwürfe stammen von mehreren Frauen. Der Mittelfeldspieler wies sämtliche Vorwürfe zurück.
Analyse Opferschutz im Fußball Gewalt gegen Frauen? Hauptsache, die Leistung stimmt 17. Oktober 2025 von Sabrina SchäferDie zwei neuen Vergewaltigungsvorwürfe wurden im Februar dieses Jahres bekanntgegeben und sollen vor Gericht gemeinsam mit den bisherigen Anklagepunkten verhandelt werden. Die Verhandlung war ursprünglich für den kommenden November angesetzt. Berichten zufolge könnte sich der Prozess nun allerdings bis Januar nächsten Jahres verzögern. Am 14. Mai soll eine Vorverhandlung stattfinden.
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Fährt Partey mit Ghana zur WM?
Nur wenige Tage nach seinem Wechsel zum spanischen Erstligisten Villarreal Ende Juni 2025 war Partey erstmals angeklagt worden. Damals wurde er gegen Kaution bis zum Prozessbeginn auf freien Fuß gesetzt. Zu den Auflagen zählt Berichten zufolge, dass er keinen Kontakt zu den mutmaßlichen Opfern aufnehmen darf und die Polizei über Adressänderungen sowie internationale Reisen informieren muss. Bei der kommenden Fußball-Weltmeisterschaft könnte Partey im Kader von Ghana stehen. (dpa/bearbeitet von jum)
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