Erneut Hitzewelle: Hier gibt es in Hessen schnelle Abkühlung
Erneut Hitzewelle: Hier gibt es in Hessen schnelle Abkühlung
Aktualisiert am 28.07.2026, 05:03 Uhr Wenn in den kommenden Tagen die Sonne runterknallt, heißt es: Schutz suchen. (Archivbild) © dpa / Andreas Arnold/dpa Lesedauer:2 Min. Von Deutsche Presse-AgenturDieser Beitrag stammt aus dem Nachrichtenangebot der Deutschen Presse-Agentur (dpa) und wurde nicht durch unsere Redaktion bearbeitet.
Hessen kratzt diese Woche mancherorts wieder an der 40-Grad-Marke. Hier ein paar Tipps für alle, denen die letzte Hitzewelle noch in den Knochen sitzt.
Frankfurt/Main - Hessen muss sich in den kommenden Tagen auf eine weitere Hitzewelle einstellen. Für heute erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) bereits Höchsttemperaturen zwischen 28 und 32 Grad. Ab Mittwoch soll es besonders heiß werden: Die Temperaturen werden dann voraussichtlich 34 bis 37 Grad erreichen, gefolgt von mancherorts bis zu 39 Grad am Donnerstag.
Da muss möglichst schnell Abkühlung her, gerade für Menschen, die die Hitze besonders stark mitnimmt. Wenn es in den eigenen vier Wänden schwer auszuhalten ist oder unterwegs eine Pause nötig wird, können kühle öffentliche Orte und Angebote helfen. Ein Überblick für Hessen.
Klimatisierte Hilfe von der Stadt
Wenn der Sonne draußen kaum noch zu entkommen ist, verschaffen klimatisierte Innenräume besonders schnell Erleichterung. Einige Städte haben deshalb Zufluchtsorte für heiße Tage geschaffen. In Wiesbaden etwa stellt die Stadt an Tagen, an denen mindestens 30 Grad erwartet werden, im Rathaus den Raum 22 zur Verfügung. Dort ist es klimatisiert, es gibt Sitzgelegenheiten und Trinkwasser.
Auch die Stadt Offenbach macht einige klimatisierte Gebäude zugänglich, allerdings nur, wenn die Hitzewarnstufe 2 erreicht wird. Das ist unter anderem der Fall, wenn die gefühlte Temperatur bei über 38 Grad liegt. Dann werden dort die Sporthalle der Gewerblich-Technischen Schule, der Aufenthaltsraum der GBM und der Seniorentreff Else-Herrmann-Saal bis in den Abend hinein geöffnet.
Museum, Kirche - oder Eissporthalle
Aber auch abseits solcher speziellen Räume gibt es in den Innenstädten Gebäude, die als Zufluchtsort dienen können. Museen zum Beispiel: Dort ist es meist kühl, und häufig gibt es für bestimmte Personengruppen ermäßigten Eintritt. In Frankfurt etwa kommen unter anderem Kinder und Jugendliche unter 18, Auszubildende sowie die Studierenden bestimmter Hochschulen kostenlos in die städtischen Museen. In Fulda ist der Eintritt ins Vonderau Museum für alle unter 25 frei.
Auch Kirchen können eine Gelegenheit zum Abkühlen sein. Alte Kirchen mit ihren dicken Mauern bieten oft Temperaturen, die 10 bis 20 Grad unter der Außentemperatur liegen, wie etwa die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck schreibt.
Eine besonders eisige Gelegenheit, um der Hitze zu entkommen, gibt es im nordhessischen Willingen: Dort hat die Eissporthalle ganzjährig geöffnet. Unter der Woche können Eislaufbegeisterte dort von 16.30 bis 18.30 Uhr ihre Bahnen drehen.
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© BuzzroomDigitale Unterstützung
Wer sich schon einmal auf die Hitze vorbereiten will, kann außerdem einen Blick auf die Website seiner Stadt werfen: Einige haben inzwischen digitale Karten eingerichtet, auf denen verschiedene kühle Orte eingezeichnet sind, von Innenräumen bis hin zu Brunnen und Trinkwasserspendern. Kassel zeigt zum Beispiel, wo in der Stadt etwa Kirchen, Museen, Kinos, Bibliotheken und Einkaufszentren zum Abkühlen zu finden sind. Ähnliche Angebote gibt es unter anderem für Wiesbaden, Frankfurt, Gießen oder den Wetteraukreis.
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Auf Satellitendaten beruht dagegen ein Online-Angebot des Hessischen Landesamtes für Naturschutz (HLNUG): Im "Hitzeviewer Hessen" kann man sehen, welche Flächen sich besonders aufheizen und welche deutlich kühler bleiben. Zu sehen ist etwa, dass sich Parks, Wasserflächen oder Viertel mit viel Grün weniger schnell erhitzen als dicht bebaute Gebiete oder Gewerbezonen mit viel Versiegelung und dunklen Oberflächen. © Deutsche Presse-Agentur
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