Ein Jahr nach Verschwinden: Polizei taucht wieder im Tiergarten
Ein Jahr nach Verschwinden: Polizei taucht wieder im Tiergarten
Aktualisiert am 23.04.2026, 16:59 Uhr Taucher der Polizei mit Taucheranzug und Sauerstoffflaschen auf dem Rücken kurz vor Tauchgang. (Symbolbild) © picture alliance/dpa/Tino Plunert Lesedauer:1 Min.Seit einem Jahr fehlt von einem chilenischen Geschäftsmann jede Spur. Nun sucht die Berliner Polizei erneut in einem Teich im Tiergarten.
Nach dem Verschwinden eines jungen Geschäftsmanns aus Chile vor einem Jahr in Berlin hat die Polizei erneut einen Teich in der Innenstadt abgesucht. Am Mittwoch und am heutigen Donnerstag waren Taucher der Polizei in dem Gewässer im Tiergarten im Einsatz, sie fanden aber zunächst nichts.
Die Suche unter Wasser solle möglicherweise auch am Freitag durch die Technische Einsatzeinheit fortgesetzt werden, wie eine Polizeisprecherin sagte. Konkrete neue Hinweise zu dem vermissten Mann gebe es nicht, aber die Vermisstenstelle der Polizei gehe der Sache weiterhin intensiv nach, hieß es.
Video Suche nach Straftätern Großfahndung in drei Bundesländern: Polizei kontrolliert Bahnhöfe und Grenzen vor 1 TagSpürhund fand Smartwatch
Der 33-jährige Aleph Christian von Fellenberg Palma war am 20. April 2025 in Berlin verschwunden. Nach Angaben der Polizei war der junge Mann, der seine Kindheit in Deutschland verbrachte, seit dem 15. April 2025 auf Geschäftsreise in Berlin. Er wohnte laut Medienberichten in einem Hotel in der Innenstadt, das er am späten Abend des Tags seines Verschwindens verließ. Ein Spürhund der Polizei fand später seine Smartwatch im Tiergarten.
Empfehlungen der Redaktion
- Polizei-Wache in Berlin in desolatem Zustand
- Nach Tod von Mutter und Kindern – Angehörige empört
- Attacke mit roter Flüssigkeit auf Schah-Sohn Pahlavi
Die Polizei hatte die Bevölkerung um Mithilfe gebeten und einige Dutzend Hinweise erhalten. Auch die Mutter des Mannes, eine Historikerin aus Chile, startete eine eigene und wochenlange Suchaktion in Berlin. Sie hängte Plakate auf und wandte sich auf anderen Wegen an die Öffentlichkeit - aber vergeblich. (dpa/bearbeitet von amb)
Feedback an die Redaktion