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Ein Hoch zum Abschied: Wer hat das Hoch "Winfried" getauft?

Stuttgart

Ein Hoch zum Abschied: Wer hat das Hoch "Winfried" getauft?

Aktualisiert am 29.04.2026, 14:32 Uhr Mit dem Namen für das aktuelle Hoch hat Winfried Kretschmann nichts zu tun. © dpa / Marijan Murat/dpa Lesedauer:1 Min. Von Deutsche Presse-Agentur

Dieser Beitrag stammt aus dem Nachrichtenangebot der Deutschen Presse-Agentur (dpa) und wurde nicht durch unsere Redaktion bearbeitet.

Ein Wetterhoch als Abschiedsgeschenk? Warum das Hoch "Winfried" wirklich so heißt und wie jeder für 390 Euro Namenspate werden kann.

Stuttgart - Emmeram und Laudine oder Rapunzel und Babette: So heißen die Hochs und Tiefs in diesem Jahr. Und welches Hoch sorgt ausgerechnet am Tag von Winfried Kretschmanns Abschied als Ministerpräsident für wolkenlosen Himmel? Richtig: "Winfried".

Ein Abschiedsgeschenk des Koalitionspartners? Oder aus dem Staatsministerium? Eher nicht. Hinter dem Namen steckt eine Aktion des Vereins Berliner Wetterkarte gemeinsam mit der Freien Universität Berlin: Die Namen für Hoch- und Tiefdruckgebiete können gekauft werden. Der Erlös unterstützt die studentische Wetterbeobachtung. Pate des aktuellen Hochs ist Winfried Bauer.

Ein Hoch auf den Zufall

Der Deutsche Wetterdienst hat damit nichts zu tun. "Das ist natürlich eine schöne Koinzidenz", sagte Sprecherin Annette Friese der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten". "Die Welt der Zufälle hält manchmal auch schöne Zufälle bereit."

Im laufenden Jahr tragen Hochdruckgebiete männliche, Tiefs weibliche Vornamen – in ungeraden Jahren ist es umgekehrt. Neben Klassikern finden sich auch ungewöhnlichere Namen wie Fritaun, Hedda, Isgard oder Cerry sowie Bronco, Iackl oder Djamschid. Häufig werden die Patenschaften verschenkt, etwa zu Geburtstagen oder Weihnachten.

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Schönes Wetter hat seinen Preis

390 Euro kostet ein Hoch, 290 Euro ein Tief. Der Unterschied: Hochdruckgebiete bleiben länger, bringen häufiger freundliches Wetter und sind seltener. Wer für 2026 einen Namen sichern wollte, konnte sich bereits seit September bewerben.

Seit 1954 werden die Druckgebiete in der Berliner Wetterkarte getauft.  © Deutsche Presse-Agentur

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