Durchsuchungen und Festnahmen wegen Millionenbetrugs
Durchsuchungen und Festnahmen wegen Millionenbetrugs
Aktualisiert am 21.04.2026, 16:56 Uhr Ermittler sicherten bei Durchsuchungen Beweismittel in mehreren Objekten in Franken. (Symbolbild) © dpa / David Inderlied/dpa Lesedauer:1 Min. Von Deutsche Presse-AgenturDieser Beitrag stammt aus dem Nachrichtenangebot der Deutschen Presse-Agentur (dpa) und wurde nicht durch unsere Redaktion bearbeitet.
Ermittler gehen gegen ein mutmaßliches Betrugssystem bei Autofinanzierungen vor. Mehrere Verdächtige werden festgenommen, drei sitzen nun in Untersuchungshaft.
Bayreuth/Nürnberg/Fürth - Bei einer großangelegten Durchsuchungsaktion haben Polizei und Staatsanwaltschaft mehrere Menschen wegen des Verdachts auf gewerbsmäßigen Betrug festgenommen. Einsatzkräfte durchsuchten Gebäude in Bayreuth, im Landkreis Bayreuth sowie in Nürnberg und Fürth, wie die Behörden mitteilten.
Den Beschuldigten wird vorgeworfen, über längere Zeit ein betrügerisches System im Bereich händlerbasierter Fahrzeugfinanzierungen betrieben zu haben. Dabei sollen Fahrzeuge gegenüber finanzierenden Banken bewusst zu hoch bewertet worden sein, um höhere Kreditsummen zu erhalten. Von den dadurch ermöglichten Auszahlungen sollen die Beteiligten über Provisionen profitiert haben.
Vier Tatverdächtige wurden festgenommen. Gegen drei von ihnen im Alter zwischen 19 und 62 Jahren ordnete ein Ermittlungsrichter Untersuchungshaft an. Ein weiterer Beschuldigter kam unter Auflagen wieder auf freien Fuß, nachdem der Haftbefehl außer Vollzug gesetzt wurde.
Zahlreiche Beweismittel sichergestellt
Bei den Durchsuchungen stellten die Ermittler zahlreiche Beweismittel sicher, darunter Geschäftsunterlagen, Datenträger und Mobiltelefone. Zudem wurden Vermögenswerte beschlagnahmt, die möglicherweise später eingezogen werden könnten.
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Nach bisherigen Erkenntnissen wurden durch die mutmaßlichen Täuschungen Kredite in Höhe von mehreren Millionen Euro vergeben. Den Darlehen hätten häufig keine ausreichenden Sicherheiten gegenübergestanden. Geschädigt seien sowohl Banken als auch Fahrzeugkäufer.
Weitere Angaben machten die Behörden aus ermittlungstaktischen Gründen zunächst nicht. © Deutsche Presse-Agentur
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