Die WM-Gruppen im Überblick
Die WM-Gruppen im Überblick
Galerie Erstmals 48 Länder dabei Die Fußball-WM 2026 steht in den Startlöchern und 48 Teams kämpfen um die Weltmeisterschaft. Das DFB-Team sollte Favorit in der Gruppe E sein. Hier ein Überblick über alle Teilnehmer und Gruppen des Turniers. 48 Bilder Aktualisiert am 20.05.2026, 10:21 Uhr Teaserbild: © IMAGO/Teamfoto/Markus Ulmer 1 48 Gruppe A: Mexiko Der Co-Gastgeber ist Favorit in der Gruppe und richtet erstmals seit 40 Jahren eine Fußball-WM aus. Gelingt die sportliche Wende? Bei der WM in Katar schied das Team in der Gruppenphase aus, zuvor folgten sieben Achtelfinal-Niederlagen. Bestes Ergebnis waren die Viertelfinals 1970 und 1986, als man jeweils Gastgeber war. Die Hoffnungen ruhen unter anderem auf dem 17-jährigen Gilberto Mora. Trainer ist der erfahrene Javier Aguirre. © Getty Images/Omar Vega 2 48 Gruppe A: Südafrika Südafrika ist erstmals seit der Heim-WM 2010 wieder qualifiziert. Damals schied das Gastgeberland trotz eines 2:1-Siegs gegen Frankreich als erstes WM-Gastgeberteam in der Gruppenphase aus. Zuvor nahm Südafrika nur 1998 und 2002 teil, jeweils ohne Einzug in die K.o.-Runde. Trainer ist seit 2021 der Belgier Hugo Broos, der Kader besteht überwiegend aus Spielern der heimischen südafrikanischen Liga. Die "Bafana Bafana" sind klarer Außenseiter. © Getty Images/Gallo Images 3 48 Gruppe A: Südkorea Hinter den Mexikanern gilt Südkorea als wahrscheinlichster Kandidat für den Einzug in die K.o.-Phase. Die "Tigers of Asia" nehmen an ihrer 12. Fußball-WM teil, häufiger als jedes andere asiatische Team. Bestes Ergebnis ist Platz vier 2002. Seitdem kam die Mannschaft nie über das Achtelfinale hinaus. In der Qualifikation blieb das Team ungeschlagen. Star des Teams ist Kapitän Heung-min Son, Trainer ist seit 2024 erneut Myung-bo Hong. © IMAGO/Branislav Racko 4 48 Gruppe A: Tschechien Die Osteuropäer qualifizierten sich erst durch einen Sieg im Playoff-Endspiel nach Elfmeterschießen gegen Dänemark. Tschechien ist damit erstmals seit 2006 wieder dabei. Ex-Kapitän Vladimir Darida kehrte extra für die Playoffs ins Nationalteam zurück, um seiner Mannschaft den WM-Traum zu ermöglichen. Tschechien könnte mit Südkorea um Platz zwei konkurrieren. Viele Hoffnungen ruhen auf Bayer Leverkusens Stürmer Patrik Schick. © Getty Images/Gabriel Kuchta Anzeige 5 48 Gruppe B: Kanada Kanada spielt zum dritten Mal nach 1986 und 2022 eine WM-Endrunde. Mit den eigenen Fans im Rücken will die Mannschaft des früheren Leipziger Trainers Jesse Marsch erstmals die Vorrunde überstehen. Sorgen machte zuletzt der Kapitän. Bayern-Spieler Alphonso Davies zog sich beim Halbfinal-Aus in der Champions League gegen Paris eine Oberschenkelverletzung zu und verpasste das Bundesliga-Finale. Wird er rechtzeitig fit? © picture alliance / DeFodi Images/Alex Gottschalk 6 48 Gruppe B: Bosnien-Herzegowina Die Bosnier setzten sich in den Playoffs gegen Italien durch und sorgten für riesigen Jubel im Land. Erst zum zweiten Mal überhaupt nach 2014 ist das Land bei der WM-Endrunde dabei. Edin Dzeko war damals schon dabei und ist auch heute Führungsspieler. Der frühere Bundesliga-Torschützenkönig, der jüngst mit Schalke in die Bundesliga aufstieg, ist nach wie vor der große Führungsspieler im Team von Trainer Sergej Barbarez. © Getty Images/Getty Images 7 48 Gruppe B: Katar Der Star ist der Coach. Seit 2025 trainiert der frühere spanische Nationalcoach und Trainer von Real Madrid, Julen Lopetegui, den WM-Gastgeber von 2022. Damals war Katar erstmals bei einer WM dabei und schied mit drei Niederlagen als Gruppenletzter aus. Wird es diesmal besser? Alles andere als Rang vier des Asienmeisters von 2024 wäre eine Überraschung. © Getty Images/Mohamed Farag 8 48 Gruppe B: Schweiz Über das Viertelfinale kam die Schweiz bei einer WM noch nie hinaus. Das Team um Kapitän und Chefstratege Granit Xhaka gilt schon länger als Kandidat für Überraschungen. Gelingt eine solche diesmal? Trainer Murat Yakin wird auch bei der WM auf zahlreiche Bundesliga-Profis bauen. Als gesetzt gelten beispielsweise BVB-Torwart Gregor Kobel und Gladbachs Abwehrspieler Nico Elvedi. © Getty Images/Michael Campanella Anzeige 9 48 Gruppe C: Brasilien Vor 24 Jahren hat die Seleção ihren bislang letzten WM-Titel geholt. Seitdem scheiterte sie viermal im Viertelfinale und 2014 beim Heim-Turnier im Halbfinale - mit dem krachenden 1:7 gegen Deutschland. Trainer Carlo Ancelotti soll die lange Leidenszeit nun beenden. Große Hoffnungen ruhen auf den Offensivstars Vinícius Júnior (Real Madrid) und Raphinha (Barcelona). Die holprige WM-Qualifikation hat aber gezeigt: Brasilien gehört nicht zu den Topfavoriten. © Getty Images/Getty Images 10 48 Gruppe C: Marokko Das Team des neuen Trainers Mohamed Ouahbi reist als Afrika-Champion an - nachdem den Senegalesen der Titel lange nach dem Skandal-Finale im Januar noch aberkannt wurde. Der Ex-Dortmunder Achraf Hakimi als Kapitän und Reals Offensiv-Ass Brahim Díaz sind zwei Säulen im Team. Mit den Marokkanern dürfte zu rechnen sein. 2022 in Katar erreichten sie das Halbfinale und sorgten damit für das beste Ergebnis in Afrikas WM-Historie. © Getty Images/Franco Arland 11 48 Gruppe C: Haiti Der Karibikstaat ist zum zweiten Mal nach 1974 bei einer WM dabei. Damals gab es in der Gruppenphase drei Niederlagen gegen Italien, Polen und Argentinien. Auch diesmal ist ein Weiterkommen unwahrscheinlich. In der FIFA-Weltrangliste liegt Haiti auf Platz 83 - und von den Turnierteilnehmern lediglich Neuseeland als 85. noch dahinter. Große Hoffnungen ruhen auf Stürmer Duckens Nazon, der in bislang 76 Länderspielen 44 Tore erzielt hat. © Getty Images/Adam Hunger 12 48 Gruppe C: Schottland Zum neunten Mal sind die "Bravehearts" bei einer WM dabei. Der neue Modus könnte ihnen dabei helfen, erstmals über die Gruppenphase hinauszukommen. Schon die Qualifikation war dramatisch: Im entscheidenden Spiel gegen Dänemark gelang dem Team um Mittelfeld-Star Scott McTominay (SSC Neapel) ein 4:2 inklusive zweier Tore in der Nachspielzeit, eines davon von der Mittellinie. Ob Schottlands Fans wieder für Gänsehaut-Stimmung sorgen? © Getty Images/Kate McShane Anzeige 13 48 Gruppe D: USA Passend zur Endrunde im eigenen Land haben die Amerikaner den wohl stärksten Kader ihrer WM-Historie. Schlüsselspieler wie Christian Pulisic (AC Mailand) oder Weston McKennie (Juventus Turin) spielen bei europäischen Topclubs. Trainer Mauricio Pochettino führte Tottenham einst ins Finale der Champions League. Sorgen machen die Fitnessprobleme mehrerer Stars und die Testspiele in diesem Jahr. Unter anderem gab es ein 2:5 gegen Belgien. © Getty Images/Jared C. Tilton 14 48 Gruppe D: Türkei Arda Güler von Real Madrid, Kenan Yildiz von Juventus Turin oder Kapitän Hakan Calhanoglu von Inter Mailand: In dieser türkischen Mannschaft steckt viel Potenzial. Der italienische Trainer Vincenzo Montella führte das Team bereits bei der EM 2024 ins Viertelfinale. Zahlreiche Spieler wie Calhanoglu (Mannheim), Yildiz (Regensburg), Kaan Ayhan (Gelsenkirchen) oder Atakan Karazor (Essen) wurden in Deutschland geboren. © Getty Images/Burak Kara 15 48 Gruppe D: Paraguay Zum ersten Mal seit 2010 sind die Südamerikaner wieder bei einer WM dabei. Bekannte Namen, wie es sie früher mit dem schillernden Torwart José Luis Chilavert oder dem Bayern-Stürmer Roque Santa Cruz gab, fehlen zwar diesmal im Aufgebot. Dennoch schloss das Team des früheren Hertha-Verteidigers Omar Alderete die lange WM-Qualifikation in Südamerika punktgleich mit Teams wie Brasilien und Uruguay ab. © Getty Images/Omar Vega 16 48 Gruppe D: Australien Zum sechsten Mal nacheinander qualifizierten sich die Australier für eine WM. Vor vier Jahren in Katar überstanden sie auch zum ersten Mal seit 2006 in Deutschland wieder die Vorrunde. Aber auch diesmal gilt wie bei jedem Turnier: Australien ist nur Außenseiter. Bekannteste Spieler sind die beiden St.-Pauli-Profis Jackson Irvine und Connor Metcalfe. Toptalent Nestory Irankunda wurde 2025 von Bayern München an den FC Watford in England verkauft. © Getty Images/Robert Cianflone Anzeige 17 48 Gruppe E: Deutschland Bundestrainer Julian Nagelsmann will die DFB-Elf in das erste große Halbfinale seit zehn Jahren führen. Die Hoffnungen ruhen auf Bayerns Jamal Musiala und Florian Wirtz vom FC Liverpool. Kapitän Joshua Kimmich ist bei Nagelsmann - anders als in München - rechts hinten eingeplant. Sorgen machen die fehlende Beständigkeit und die Defensive, die sich beim 4:3 in der Schweiz und in der Nations League anfällig zeigte. © Getty Images/Alexander Hassenstein 18 48 Gruppe E: Ecuador Die größte Stärke der Südamerikaner ist die Defensive. In 18 Spielen der Qualifikation kassierte Ecuador nur fünf Gegentore und zwei Niederlagen. Willian Pacho und Piero Hincapie von den Champions-League-Finalisten Paris Saint-Germain und dem FC Arsenal bilden das Herzstück der Defensive. Im Angriff ruhen die Hoffnungen auf Routinier Enner Valencia, der zwar bereits 36 ist, aber als gefährlichster Stürmer des Teams gilt. © Getty Images/Denis Doyle 19 48 Gruppe E: Elfenbeinküste Die Innenverteidiger Evan Ndicka und Odilon Kossounou sind noch aus Bundesliga-Zeiten bekannt. Doch ihre Stärken haben die Ivorer vor allem offensiv. Leipzigs Turbostürmer Yan Diomande kommt aus einer exzellenten Bundesliga-Saison und wirbelt auf dem Flügel. Im Mittelfeld dirigiert der in Saudi-Arabien spielende Franck Kessié das Spiel. Die Elfenbeinküste ist bei drei Teilnahmen bislang nie über die Vorrunde hinausgekommen. © Getty Images/Justin Setterfield 20 48 Gruppe E: Curaçao Schon die Qualifikation der Karibikinsel war eine große Überraschung. Der frühere Bundesliga-Trainer Dick Advocaat (78 Jahre) legte sein Amt als Nationaltrainer zunächst aus persönlichen Gründen nieder, löste dann aber doch Fred Rutten schnell wieder ab. Das Team um den früheren Hoffenheimer Jürgen Locadia hat insgesamt einen Marktwert von 30 Millionen Euro. Ein Viertel der Summe, die für DFB-Star Musiala gehandelt wird. © Getty Images/Graham Denholm Anzeige 21 48 Guppe F: Niederlande Der Europameister von 1988 wartet immer noch auf seinen ersten WM-Coup. 1974 (gegen Deutschland), 1978 (gegen Argentinien) und 2010 (gegen Spanien) gab es im Endspiel jeweils Niederlagen. Trainer Ronald Koeman hat ein talentiertes Team mit Stars wie Virgil van Dijk oder Cody Gakpo beisammen, das zuletzt bei der EM 2024 erst im Halbfinale knapp an England scheiterte. Folgt jetzt endlich der große Wurf? © Getty Images/Dean Mouhtaropoulos
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Gruppe F: Japan
Für die Kicker aus dem Land der aufgehenden Sonne ist es die achte WM-Teilnahme in Serie. Und die Konkurrenz sollte gewarnt sein, besiegten die Japaner bei der Endrunde 2022 mit Deutschland und Spanien doch gleich zwei Fußball-Schwergewichte. Allerdings ist der Rekord-Asienmeister, der sich als erstes Land qualifizierte, noch nie über das Achtelfinale hinausgekommen. Das möchte das Team, in dem zahlreiche Bundesligaprofis stehen, endlich ändern.
© Getty Images/Stu Forster
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Gruppe F: Schweden
Nach einer desaströsen Qualifikation ohne Sieg schaffte das Drei-Kronen-Team den Sprung zur WM über den Umweg der Playoffs, an denen der WM-Zweite von 1958 nur wegen seiner guten Leistungen in der Nations League teilnehmen durfte. Erst die Erfolge gegen die Ukraine und Polen sicherten der Auswahl um die Stürmerstars Viktor Gyökeres (FC Arsenal) und Alexander Isak (FC Liverpool) das WM-Ticket.
© Getty Images/Michael Campanella
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Gruppe F: Tunesien
Die Nordafrikaner haben bei bisher sechs WM-Teilnahmen noch nie die Vorrunde überstanden. Vor vier Jahren war der Afrikameister von 2004 nach einem Sieg gegen Frankreich und einem Remis gegen Dänemark ganz nah dran, schied als Gruppendritter aber aus. Trainer Sabri Lamouchi, der das Amt im Januar nach dem Aus im Achtelfinale des Afrika-Cups von Sami Trabelsi übernommen hat, soll den WM-Fluch im siebten Anlauf endlich brechen.
© Getty Images/Buda Mendes
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Gruppe G: Belgien
Wenn nicht jetzt, wann dann? Diese Frage bekamen die Belgier vor den vergangenen Turnieren immer wieder zu hören. Doch diesmal werden die «Roten Teufel» kaum noch als sogenannter Geheimfavorit gehandelt. Ist das vielleicht sogar gut so? Für Mittelfeldstar De Bruyne, Sturmtank Romelu Lukaku und Torhüter Thibault Courtois ist es vielleicht die letzte Chance auf einen großen Titel. Die Jungstars wie Jérémy Doku müssen dafür aber auch liefern.
© Getty Images/Daniel Bartel
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Gruppe G: Ägypten
Das Team um Offensivstar Mohamed Salah ist auf dem Papier der stärkste Konkurrent für Belgien. Denn nicht nur der Liverpooler sorgt für Torgefahr, auch Omar Marmoush und Mostafa Mohamed wissen, wie man trifft. Für den Halbfinalisten des Afrika-Cups gilt es bei der vierten Teilnahme zunächst, eine schwarze Serie zu beenden: Ägypten wartet noch auf den ersten Sieg bei einer WM-Endrunde.
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Gruppe G: Iran
Bis wenige Wochen vor WM-Start hatten die Iraner nach Angaben aus Teheran von den USA noch keine Visa erhalten. Der militärische Konflikt zwischen beiden Ländern wird das Turnier wie ein Schatten verfolgen - unabhängig von einer eventuellen Waffenruhe. Mit Protesten wird gerechnet. Wie das Team von Trainer Amir Ghalenoei mit der Unruhe umgeht, ist ungewiss. Sportlich zählt Iran seit Jahren zu den besten Mannschaften Asiens.
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Gruppe G: Neuseeland
Der Weltranglisten-85. geht als krasser Außenseiter in seine dritte WM-Endrunde. Der wohl bekannteste Spieler im Team ist Chris Wood, der zuletzt aber erneut wegen einer Knieverletzung ausfiel. Der Profi von Nottingham Forest ist als Torjäger und Kapitän für die "Kiwis" eigentlich unersetzbar.
© Getty Images/Phil Walter
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Gruppe H: Spanien
Kaum zu glauben, aber mehr als das Viertelfinale war für Spanien seit dem WM-Titel 2010 nicht mehr drin. Vor vier Jahren scheiterte La Furia Roja sogar schon im Achtelfinale am Überraschungsteam Marokko. Nach dem Rücktritt von Luis Enrique gelang dessen Nachfolger Luis de la Fuente der erfolgreiche Umbruch. Alle Augen werden auf dem erst 18 Jahre alten Barcelona-Star Lamine Yamal gerichtet sein.
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Gruppe H: Kap Verde
Mit 500.000 Einwohnern ist der atlantische Inselstaat die drittkleinste Nation, die sich je für eine WM qualifiziert hat. Die Qualifikation war besonders zu Hause beeindruckend, man gewann alle fünf Spiele ohne Gegentor. Seit 2020 wird die Mannschaft von Pedro Brito trainiert, der nur Bubista genannt wird. Nach der erfolgreichen WM-Qualifikation wurde der 56-Jährige im vergangenen Jahr zu Afrikas Trainer des Jahres gewählt.
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Gruppe H: Saudi-Arabien
Der WM-Gastgeber von 2034 ist zum dritten Mal nacheinander bei der Endrunde dabei, besiegte vor vier Jahren als einzige Mannschaft den späteren Weltmeister Argentinien. Trotz des 2:1 schied man allerdings in der Gruppenphase aus. Nun wird sich zeigen, ob die Aufwertung der nationalen Liga mit Mega-Transfers wie dem von Cristiano Ronaldo auch die Qualität der Nationalmannschaft verbessert hat.
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Gruppe H: Uruguay
Trainer-Ikone Marcelo Bielsa, genannt El Loco, soll Uruguay erstmals seit 2018 wieder in die K.o.-Runde führen. Allerdings lief es sportlich zuletzt nicht rund. Der zweimalige Weltmeister gewann keines der vergangenen vier Spiele, kassierte dabei ein 1:5 in den USA. Kopf der Mannschaft ist Federico Valverde von Real Madrid, im Angriff hängt viel von der Form vom mittlerweile in Saudi-Arabien spielenden Darwin Núñez ab.
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Gruppe I: Frankreich
Weltfußballer Ousmane Dembélé (Paris Saint-Germain), Bundesliga-Ass Michael Olise (FC Bayern München), Superstar Kylian Mbappé (Real Madrid) - gerade in der Offensive haben die Franzosen eine unvergleichliche Auswahl. Ziel ist der dritte WM-Titel nach 1998 und 2018. Die dramatische Final-Niederlage im Elfmeterschießen gegen Argentinien vor vier Jahren dürfte das Team von Langzeit-Trainer Didier Deschamps noch mal zusätzlich anstacheln.
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Gruppe I: Norwegen
Zum vierten Mal und erstmals seit 1998 sind die Skandinavier bei einer WM dabei. Alle Augen richten sich auf Stürmerstar Erling Haaland - einst bei Borussia Dortmund, seit 2022 bei Manchester City. Mit bislang 55 Treffern ist er schon jetzt der Rekordtorschütze seines Landes. Erstmals nimmt der 25-Jährige mit Norwegen nun an einem großen Turnier teil. Auch BVB-Verteidiger Julian Ryerson gehört zu den bekannteren Spielern im Aufgebot.
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Gruppe I: Senegal
Den Titel des Afrikameisters bekamen die "Löwen" lange nach dem Skandal-Finale gegen Marokko im Januar noch aberkannt. Der Streit darüber überschattet auch die dritte WM-Teilnahme der Senegalesen, die ihre großen Hoffnungen wieder mal in Sadio Mané setzen. Der frühere Stürmerstar des FC Liverpool und des FC Bayern, der inzwischen in Saudi-Arabien spielt, ist der Rekordtorschütze seines Landes und traf auch in der Qualifikation fünfmal.
© Getty Images/Richard Heathcote
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Gruppe I: Irak
Das Team des australischen Trainers Graham Arnold löste das letzte Ticket für das Turnier - mit einem 2:1 im entscheidenden Playoff-Spiel gegen Bolivien. Erstmals seit 40 Jahren sind die Iraker wieder bei einer WM dabei. Damals verloren sie in der Gruppenphase gegen Mexiko, Belgien und Paraguay. Auch diesmal sind sie der klare Außenseiter. Stürmer Aymen Hussein ist einer der Köpfe der Mannschaft, deren Spieler hierzulande kaum bekannt sein dürften.
© Getty Images/Azael Rodriguez
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Gruppe J: Argentinien
Lionel Messi steht vor seiner sechsten WM. Der achtmalige Weltfußballer zeigte zuletzt mit Inter Miami eindrucksvoll, dass er es auch mit 38 Jahren noch richtig drauf hat - zumindest in der nordamerikanischen Profiliga MLS. Wie gut ist Messi auf der ganz großen Bühne und gegen die ganz großen Gegner noch? Freuen dürfen sich die Argentinier in den USA wohl auch auf große Fan-Unterstützung.
© Getty Images/Marcelo Endelli
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Gruppe J: Algerien
Algerien ist erstmals seit dem Achtelfinal-Aus 2014 gegen Deutschland wieder bei einer WM dabei. Trainer der Nordafrikaner ist ein ganz erfahrener Mann: Der 62 Jahre alte Vladimir Petkovic setzt unter anderem auf eine Achse von aus der Bundesliga bekannten Spielern. Ramy Bensebaini (Dortmund), Mohamed Amoura (Wolfsburg), Fares Chaibi (Frankfurt) und Ibrahim Maza (Leverkusen) zählen zum Stammpersonal.
© Getty Images/Simone Arveda
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Gruppe J: Österreich
Das Team von Trainer Ralf Rangnick setzte sich in der WM-Qualifikation als Gruppensieger durch. Für die Fans in der Heimat wird das Turnier anstrengend. Wegen der Zeitverschiebung findet das Vorrundenspiel gegen Jordanien um 6.00 Uhr, das gegen Algerien um 4.00 Uhr MESZ statt. Lediglich die Partie gegen Argentinien ist angenehm um 19.00 Uhr angesetzt. Sportlich ist für die Auswahl einiges möglich.
© Getty Images/Christian Bruna
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Gruppe J: Jordanien
Jordanien ist der große Außenseiter der Gruppe. Das Königreich ist erstmals bei der WM-Endrunde dabei. Alles andere als drei Niederlagen wären überraschend - auch, wenn sich Jordanien als Fußballland weiterentwickelt hat. Bei der Asienmeisterschaft 2024 unterlag man erst im Finale Gastgeber Katar. Trainiert wird das Team vom Marokkaner Jamal Sellami.
© IMAGO/NurPhoto/Ameen Ahmed
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Gruppe K: Portugal
Vor vier Jahren schien bereits Cristiano Ronaldos Ende in der Nationalmannschaft eingeläutet, als der Stürmer im Achtel- und Viertelfinale nicht in der Startelf stand. Doch der Ballon-d'Or-Gewinner ist immer noch dabei - und in der talentierten Mannschaft wohl so wichtig wie noch nie. Ronaldo wäre neben seinem Erzrivalen Lionel Messi der erste Fußballer, der bei sechs Weltmeisterschaften zum Einsatz käme.
© IMAGO/Pressinphoto/Miguel Marruffo / PRESSIN
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Gruppe K: Kolumbien
Die große Zeit von James Rodríguez ist wohl vorbei. Der Torschützenkönig der WM 2014 schloss sich Minnesota United an, um Spielzeit für die WM zu sammeln. Der 34-Jährige ist Kapitän des Teams und neben Bayern-Stürmer Luis Diaz der große Star. Nach dem Verpassen der WM 2022 träumt man groß im südamerikanischen Hochland, möchte besser abschneiden als beim Viertelfinal-Aus 2014.
© Getty Images/Edilzon Gamez
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Gruppe K: Usbekistan
Der Star steht an der Seitenlinie. Seit Oktober vergangenen Jahres ist Fabio Cannavaro Trainer der ehemaligen Sowjetrepublik. Italiens Weltmeister von 2006 ersetzte Timur Kapadse, der Usbekistan als Interimstrainer zur WM geführt hatte. Kapitän der Mannschaft ist Eldor Schomurodow, der in 90 Länderspielen 44 Tore erzielt hat. Innenverteidiger Abdukodir Chusanow ragt als Profi bei Top-Club Manchester City ebenfalls heraus.
© Getty Images/Carl Recine
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Gruppe K: DR Kongo
Zum zweiten Mal nach 1974 ist die Demokratische Republik Kongo dabei, damals qualifizierte man sich unter dem Namen Zaire als erstes subsaharisches afrikanisches Team für eine WM. Zur diesjährigen Endrunde musste das Team den Umweg über die interkontinentalen Playoffs nehmen, wo es in Mexiko ein 1:0 gegen Jamaika gab. In der von Konflikten geprägten Nation führte dies zu landesweitem Jubel.
© Getty Images/Simon Barber
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Gruppe L: England
Der einzige WM-Triumph der "Three Lions" liegt nun schon 60 Jahre zurück. Die Auftritte bei der EM 2021 und 2024, wo jeweils Platz zwei heraussprang, machen aber Mut. Genauso wie die makellose Qualifikation mit acht Siegen ohne Gegentor. Dank Ausnahmespielern wie Stürmerstar Harry Kane vom FC Bayern oder Mittelfeldantreiber Jude Bellingham (Real Madrid) zählt das Team von Trainer Thomas Tuchel zu den WM-Mitfavoriten.
© Getty Images/Carl Recine
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Gruppe L: Kroatien
Zweiter 2018, Dritter 2022 - Kroatiens jüngste WM-Bilanz liest sich beeindruckend. Ungeschlagen rauschte das Team um Altstar Luka Modric - der mit 40 trotz eines jüngst erlittenen Jochbeinbruchs seine fünfte Endrundenteilnahme anstrebt - souverän durch die Qualifikation. Werden die Kroaten, in deren Reihen einige Bundesligaprofis wie Josip Stanisic (FC Bayern) oder Andrej Kramaric (TSG Hoffenheim) stehen, erneut zum Favoritenschreck?
© Getty Images/Leonardo Fernandez
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Gruppe L: Ghana
Die WM-Vorbereitung der "Black Stars" verlief chaotisch. Nach dem 1:2 im Testspiel gegen Deutschland Ende März wurde Trainer Otto Addo gefeuert und durch Carlos Queiroz ersetzt. Der 73-Jährige, der schon 2010 mit Portugal sowie 2014 und 2018 jeweils mit dem Iran bei der WM dabei war, soll Ghana zu alter Stärke führen. Zuletzt hatte das Team um Stürmerstar Antoine Semenyo (Manchester City) sogar die Teilnahme am Afrika-Cup verpasst.
© Getty Images/Christian Kaspar-Bartke
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Gruppe L: Panama
Die Mittelamerikaner sind im Welt-Fußball ein weitgehend unbeschriebenes Blatt und erst zum zweiten Mal nach 2018 bei der WM dabei. Doch Vorsicht: Das Team von Trainer Thomas Christiansen, der seit 2020 im Amt ist, kommt als 33. der Weltrangliste mit viel Selbstvertrauen. Immerhin stand Panama vor drei Jahren im Finale des Gold-Cups und im Vorjahr im Endspiel der CONCACAF Nations League. (dpa/bearbeitet von lk)
© Getty Images/Michael Owens
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