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DHL nimmt zweite Paketschiffsroute im Berliner Osten auf

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DHL nimmt zweite Paketschiffsroute im Berliner Osten auf

Aktualisiert am 24.04.2026, 12:23 Uhr Im Osten der Stadt nimmt der Logistikkonzern DHL ein weiteres Solarschiff für den Transport von Paketen in Betrieb. (Archivbild) © dpa / Jörg Carstensen/dpa Lesedauer:1 Min. Von Deutsche Presse-Agentur

Dieser Beitrag stammt aus dem Nachrichtenangebot der Deutschen Presse-Agentur (dpa) und wurde nicht durch unsere Redaktion bearbeitet.

Paketauslieferung per Schiff: Im Osten der Stadt nimmt der Logistikkonzern DHL ein weiteres Solarboot dafür in Betrieb - mit einiger Verzögerung.

Berlin - Dreieinhalb Jahre nach dem Start eines ersten solarbetriebenen Paketschiffs auf der Spree nimmt der Logistikkonzern DHL eine zweite Route im Osten der Stadt auf. Die Tour des neuen Boots führt von Köpenick über drei Haltestationen bis zum Osthafen nahe der Oberbaumbrücke, wie das Unternehmen mitteilte.

Die Pakete kommen demnach per Lastwagen nach Köpenick, werden dort aufs Schiff geladen und dann an Packstationen an den Haltepunkten abgeladen. Dort können die jeweiligen Empfängerinnen und Empfänger sie abholen.

Das eingesetzte Schiff ist knapp 20 Meter lang und gut fünf Meter breit. Es wird vollständig mit Solarenergie betrieben und kann bis zu 1.500 Pakete laden. "Mit Sonne ist die Fahrtdauer unbegrenzt, ohne Sonne kann das Schiff zwölf bis 15 Stunden fahren", hieß es. Gebaut wurde das Schiff von der Reederei Solarwaterworld.

Erstes Solarschiff schon seit dreieinhalb Jahren im Einsatz

"In einer wachsenden Stadt mit zunehmendem Lieferverkehr müssen wir alle Möglichkeiten ausschöpfen, um Straßen zu entlasten, Lärm zu reduzieren und Emissionen zu vermeiden", teilte Verkehrssenatorin Ute Bonde (CDU) mit.

Das erste Solarschiff ist seit Herbst 2022 im Einsatz und fährt von Spandau über mehrere Stationen bis Westhafen. Die zweite Route im Osten Berlins sollte eigentlich schon im Jahr 2024 in Betrieb gehen. Doch die Genehmigungsverfahren für die einzelnen Stationen zogen sich deutlich in die Länge. Noch immer liegen etwa im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg keine Genehmigungen für Packstationen entlang der Spree vor.

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Damit die Zustellung per Schiff wirtschaftlich zu betreiben ist, braucht es laut dem DHL-Leiter der Berliner Niederlassung Paket pro Route zehn bis zwölf Haltepunkte mit solchen Stationen. Auf der zweiten Route sind es bisher nur drei.  © Deutsche Presse-Agentur

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