Das sagt Collien Fernandes zu Christian Ulmens umstrittener Serie
Collien Fernandes: Das sagt sie zu Christian Ulmens umstrittener Serie
Aktualisiert am 19.04.2026, 12:22 Uhr Collien Fernandes: "Ich hoffe, er stellt sich dem, verschließt nicht mehr die Augen davor." © IMAGO/Klaus W. Schmidt/IMAGO/Klaus W. Schmidt Lesedauer:2 Min.Christian Ulmens noch unveröffentlichte Serie "The Au Pair" sorgt seit Tagen für Schlagzeilen - nun äußert sich seine Ex-Frau Collien Fernandes erstmals zu dem umstrittenen Projekt.
Zwischen Collien Fernandes (44) und ihrem Ex-Mann Christian Ulmen (50) rückt derzeit sein bislang unveröffentlichtes Serienprojekt "The Au Pair" in den Mittelpunkt. Angestoßen hatte die Debatte ein Bericht der "Zeit" Anfang der Woche.
Darin werden Parallelen zwischen den Drehbüchern der Ulmen-Serie und jenen Vorwürfen gezogen, die Fernandes gegen ihren früheren Ehemann erhebt. Er soll unter anderem in ihrem Namen Online-Affären begonnen und pornografische Inhalte verbreitet haben.
Fernandes erklärte jetzt, von den inhaltlichen Details des Serien-Stoffs nichts Konkretes gewusst zu haben.
Explosiver Inhalt Ulmens gestoppte Serie weist Parallelen zu realen Anschuldigungen auf vor 4 TagenFernandes: "Davon hatte ich keine Kenntnis"
"Dass er, während ich Panikattacken hatte und das Geschehene intensiv therapeutisch aufarbeiten musste, daraus eine Comedy macht, davon hatte ich keine Kenntnis", wird die Schauspielerin und Moderatorin im "Tagesspiegel" zitiert. Sie habe lediglich gewusst, dass es in dem Projekt um ein Au-pair-Mädchen gehen soll, nicht aber, dass es sich thematisch mit genau ihren Vorwürfen beschäftigt.
Wie sie der Zeitung zudem auf Anfrage bestätigte, wurde auch ihr selbst eine Rolle in Ulmens Produktion angeboten, die sie aber ablehnte. "Ich hoffe, er stellt sich dem, verschließt nicht mehr die Augen davor. Ich wünsche ihm, dass der Mensch hinter dem Seriencharakter irgendwann lernen kann, zwischen Realität und Fantasie zu unterscheiden!", betonte sie in Hinblick auf ihren Ex-Mann.
Worum es in "The Au Pair" geht
Christian Ulmen war an "The Au Pair" federführend beteiligt: Laut "Die Zeit" verfasste er die Drehbücher, führte Regie und übernahm die Hauptrolle, außerdem ist er Mitgründer der Produktionsfirma Pyjama Pictures. Für den Bericht konnte das Magazin sechs von insgesamt acht Episodendrehbüchern einsehen; zusätzlich sprachen die Autoren mit mehreren Beteiligten der Produktion.
Die Handlung kreist um einen Familienvater namens Frank, der mit Frau und drei Kindern nach Mallorca auswandert - auch Fernandes und Ulmen zogen 2023 mit ihrer Tochter auf die Insel. Thematisiert würden demnach "falsche Identitäten im Internet, pornografische Bilder und Videos und Geheimnisse eines Ehemannes gegenüber seiner Frau".
Kritik "ZDF Magazin Royale" Der Fall Christian Ulmen und die Unschuldsvermutung vor 1 Stunde von Christian VockIn einer Szene beichtet der 18-jährige Filmsohn seiner Freundin, intime Bilder von ihr in Sex-Chatgruppen geteilt zu haben. Eine Figur trägt den Nachnamen Fernandes.
Ausstrahlung der Serie ungewiss
Gedreht wurde die Serie im vergangenen Herbst auf Mallorca. Ob und wann "The Au Pair" jemals auf Sendung gehen wird, ist weiterhin offen. Der Streamingdienst Joyn, der zum ProSiebenSat.1-Konzern gehört, teilte nach Bekanntwerden der Vorwürfe mit: "Die Serie ist noch in Produktion. Die Ausstrahlung der Serie ist für dieses Jahr nicht eingeplant. Unabhängig davon gilt eine wichtige Säule des Rechtsstaatsprinzips: die Unschuldsvermutung."
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Dem "Tagesspiegel" zufolge steht die Produktionsfirma im Austausch mit Ulmen über die Rückgabe seiner Gesellschafteranteile. Der einstige "Tatort"-Star hat sich bisher zu dem kompletten Sachverhalt nicht persönlich geäußert, sein Rechtsbeistand bezeichnete die Berichterstattung über die Vorwürfe bereits als rechtswidrig und leitete juristische Schritte ein.
Collien Fernandes und Christian Ulmen waren seit 2011 verheiratet, die Scheidung wurde im Februar dieses Jahres rechtskräftig. Fernandes hatte Ulmen Ende 2025 angezeigt - unter anderem wegen mutmaßlicher unrechtmäßiger Vortäuschung des Personenstands, Offenlegung vertraulicher Informationen und öffentlicher Beleidigung.
Sie wirft ihm vor, sich jahrelang im Netz als sie ausgegeben, unter ihrem Namen mit fremden Männern kommuniziert und pornografische Inhalte verbreitet zu haben, die ihr ähnelten. (eyn/spot) © 1&1 Mail & Media/spot on news
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