"Dämlicher Vorschlag" aus dem Iran – Waffenruhe laut Trump am seidenen Faden
"Dämlicher Vorschlag" aus dem Iran – Waffenruhe laut Trump am seidenen Faden
Aktualisiert am 11.05.2026, 18:38 Uhr Präsident Donald Trump spricht am Montag, 11. Mai 2026, im Oval Office des Weißen Hauses in Washington auf einer Veranstaltung zur Gesundheitsversorgung von Müttern. © dpa / Jacquelyn Martin/AP/dpa Lesedauer:1 Min.Die Bemühungen um ein Ende des Krieges mit dem Iran kommen nicht voran. Im Gegenteil: Die Waffenruhe ist brüchig - und könnte laut Trump vor dem Ende stehen.
Die Waffenruhe im Krieg mit dem Iran hängt nach den Worten von US-Präsident Donald Trump nur noch am seidenen Faden. Grund dafür sei der "dämliche Vorschlag" aus Teheran zur Beendigung des Krieges, sagte er in Washington. "Sie ist so schwach wie nie, nachdem ich diesen Mist gelesen habe."
Demonstranten fordern unabhängige Untersuchung des 7. Oktober 2023
Aktualisiert am 11.05.2026, 14:19 Uhr In Jerusalem forderten Demonstranten am Montag von der Regierung, die Vorfälle rund um den Überfall der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 aufzuklären. Unterdessen hält die Gewalt im Gazastreifen trotz eines Waffenstillstandsabkommens an.Trump sagte, der Iran habe sich zunächst bereiterklärt, dass die USA das angereicherte Uran außer Landes schafften. "Aber sie haben ihre Meinung geändert, es stand nämlich nicht in dem Papier", sagte Trump. Auf Nachfrage eines Journalisten sagte Trump, er glaube dennoch, dass eine diplomatische Lösung weiter möglich sei.
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Diplomatische Bemühungen stocken
In dem seit über zwei Monaten dauernden Krieg mit dem Iran waren die diplomatischen Bemühungen um ein Friedensabkommen zuletzt ins Stocken geraten. Trump hatte den Vorschlag des Irans bereits am Wochenende als "inakzeptabel" abgetan. Eine zweite Runde direkter Verhandlungen in Pakistan ist trotz mehrerer Versuche bisher nicht zustande gekommen.
Militärhilfe gestoppt Trumps wichtigste Allianz im Nahen Osten gerät unter Druck vor 2 TagenIn dem vom Iran zuletzt vorgelegten Plan heißt es laut Staatsmedien, dass die USA Reparationen für die angerichteten Kriegsschäden im Iran zahlen müssten. Die Islamische Republik fordert demnach auch die volle Souveränität über die Straße von Hormus, ein Ende der Sanktionen gegen das Land und die Freigabe beschlagnahmter iranischer Vermögenswerte. Keine Rolle spielte in der Antwort laut den Berichten der Streit über das iranische Atomprogramm. (dpa/bearbeitet von br)
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