Czyborra zu Hantavirus: Charité sind "absolute Spezialisten"
Czyborra zu Hantavirus: Charité sind "absolute Spezialisten"
Aktualisiert am 11.05.2026, 08:38 Uhr Die deutschen Passagiere wurden am Sonntagabend nach Deutschland geflogen. (Archivbild) © dpa / Christoph Reichwein/dpa Lesedauer:1 Min. Von Deutsche Presse-AgenturDieser Beitrag stammt aus dem Nachrichtenangebot der Deutschen Presse-Agentur (dpa) und wurde nicht durch unsere Redaktion bearbeitet.
Einer der deutschen Passagiere des vom Hantavirus-Ausbruch betroffenen Kreuzfahrtschiffs soll in die Berliner Charité kommen. Berlins Gesundheitssenatorin erklärt, wie es zu der Entscheidung kam.
Berlin - Die geplante Behandlung eines der deutschen Passagiere des vom Hantavirus-Ausbruch betroffenen Kreuzfahrtschiffs "Hondius" an der Berliner Charité geht auf ein Angebot der Klinik an die Bundesregierung zurück. "Die Charité hat schon letzten Mittwoch der Bundesregierung angeboten, Patienten aufzunehmen, weil sie über die Isolationsmöglichkeiten verfügen und weil sie natürlich absolute Spezialisten sind in der Virologie", sagte Gesundheitssenatorin Ina Czyborra (SPD) im RBB-"Inforadio".
Unter den Passagieren, die bislang ohne Symptome sind, befindet sich eine Person aus der Region Berlin-Brandenburg, wie ein Sprecher der Berliner Gesundheitsverwaltung am Wochenende mitteilte. Am Sonntag wurde den Angaben nach noch über die Ausgestaltung des Transports beraten. "Für diesen Fall ist die Aufnahme auf die Infektiologie der Charité sowie die Anordnung einer Quarantäne durch das zuständige Gesundheitsamt vorgesehen."
Insgesamt vier Passagiere in Deutschland in Quarantäne
Nach aktuellem Stand werde darüber hinaus keine weitere Person nach Berlin gebracht. Zuvor hatte es vom Brandenburger Gesundheitsministerium geheißen, dass sich unter den Betroffenen keine Personen aus Brandenburg befänden.
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Insgesamt sind vier deutsche Passagiere betroffen. Am späten Sonntagabend wurden sie vom niederländischen Eindhoven nach Deutschland gebracht. Eine Bestätigung für die geplante Ankunft des sogenannten Sonderisoliertransports in der mehr als 300 Kilometer entfernten Uniklinik Frankfurt gab es bis zum frühen Montagmorgen nicht. Von Frankfurt aus sollen die Passagiere zunächst weiter untersucht und beobachtet und anschließend zur Quarantäne in die jeweiligen Bundesländer gebracht werden. © Deutsche Presse-Agentur
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