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Commerzbank geht in die Offensive: Ziele bis 2030

Frankfurt/Main

Commerzbank geht in die Offensive: Ziele bis 2030

Aktualisiert am 08.05.2026, 03:32 Uhr Neue Ziele bis 2030: Die Commerzbank präsentiert zusammen mit den Zahlen für das erste Quartal 2026 ihre überarbeitete Strategie für die nächsten Jahre. (Archivbild) © dpa / Hannes P. Albert/dpa Lesedauer:1 Min. Von Deutsche Presse-Agentur

Dieser Beitrag stammt aus dem Nachrichtenangebot der Deutschen Presse-Agentur (dpa) und wurde nicht durch unsere Redaktion bearbeitet.

Die Unicredit macht Druck, die Commerzbank kontert mit neuen Zielen. Womöglich streicht der Dax-Konzern weitere Stellen. Außer einer überarbeiteten Strategie gibt es Zahlen für das erste Quartal.

Frankfurt/Main - Wie geht es weiter im Übernahmepoker um die Commerzbank? Der von der italienischen Unicredit unter Druck gesetzte Dax-Konzern will an diesem Freitag (7.00 Uhr) neue Finanzziele bis 2030 veröffentlichen - möglicherweise inklusive eines weiteren Stellenabbaus.

Diesen Plan gab es zwar schon, bevor Unicredit-Chef Andrea Orcel einen Umbauplan für den Fall einer Übernahme vorlegte und danach Anfang dieser Woche sein Kaufangebot für sämtliche Commerzbank-Aktien offiziell machte. Doch der Druck des Großaktionärs aus Mailand ist damit nochmals gestiegen.

Ebenfalls am Freitag legt die Commerzbank ihre Zwischenbilanz für das erste Quartal vor. Nach Einschätzung von Analysten dürfte das Frankfurter Geldhaus mit gut 1,3 Milliarden Euro vor Steuern und 868 Millionen Euro Überschuss besser abgeschnitten haben als ein Jahr zuvor. Damals hatte sie mit 834 Millionen Euro Gewinn das beste Quartalsergebnis seit Anfang 2011 erzielt.

Für die Unicredit hat das Jahr 2026 mit einem Rekordüberschuss begonnen: Mit 3,2 Milliarden Euro meldete die italienische Großbank den höchsten Quartalsgewinn ihrer Geschichte.

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Die Commerzbank hatte im Gesamtjahr 2025 trotz hoher Kosten für den laufenden Abbau von fast 4.000 Stellen mit gut 2,6 Milliarden Euro unter dem Strich ihren Rekordgewinn von 2024 nur knapp verfehlt: Er lag seinerzeit bei 2,7 Milliarden Euro.  © Deutsche Presse-Agentur

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