Cheyenne über ihre Familie: "Keiner hat jemals wirklich körperlich gearbeitet"
Cheyenne über ihre Familie: "Keiner hat jemals wirklich körperlich gearbeitet"
Aktualisiert am 23.04.2026, 19:29 Uhr Drama, Streit und Versöhnung: In der neuen Staffel der Ochsenknechts kracht es gewaltig. Cheyenne spricht über Konflikte mit ihrer Familie – und den Spagat zwischen Hofleben und Kamera. © IMAGO/Sven Simon/Frank Hoermann Lesedauer:4 Min.Zwischen Landleben und rotem Teppich: Cheyenne Ochsenknecht und ihr Ehemann Nino betreiben einen Hof in der Steiermark. Dort züchtet das Paar Chianina-Rinder. Zum Start der neuen Staffel von "Diese Ochsenknechts" haben wir die beiden gefragt, ob sie von allen Familienmitgliedern den härtesten Job ausüben.
Ein Interview von Dennis EbbeckeDie fünfte Staffel der Doku-Soap "Diese Ochsenknechts" (läuft auf SKY und WOW) liefert jede Menge Zündstoff: Chaotische Reiseerlebnisse wechseln sich mit familiären Dramen und Streitereien ab. Im Zentrum steht die Versöhnung von Cheyenne mit ihrem Vater Uwe Ochsenknecht. Während Wilson die Entscheidung seiner Schwester akzeptiert, kommt es zwischen ihr und Mutter Natascha zu einem Disput.
Im Interview mit unserer Redaktion erklären Cheyenne und Nino den Spagat zwischen ihrem Alltag auf dem Hof, den Dreharbeiten für die Serie und dem Leben in einer Promi-Familie.
Cheyenne und Nino, Sie betreiben nicht nur den Chianinahof in Österreich, sondern stehen auch regelmäßig vor der Kamera. Arbeiten Sie härter als alle anderen Ochsenknechts?
Cheyenne Ochsenknecht-Sifkovits: Auf jeden Fall!
Nino Sifkovits: Ich stimme dir zu. Natürlich weiß man nicht ganz genau, wie hart die anderen arbeiten – ich gehe aber davon aus, dass der zeitliche Aufwand bei uns am höchsten ist.
Cheyenne: Es ist ja auch nicht böse gemeint. Und am Ende empfindet es jeder anders. Aber es ist doch Fakt, dass kein anderes Familienmitglied jemals wirklich körperlich gearbeitet hat – also im beruflichen Sinne.
"Ich steigere mich" Jimi Blue verrät: So läuft es derzeit mit Tochter Snow vor 7 Tagen von Patricia KämpfWie meistern Sie diesen Spagat?
Cheyenne: Mittlerweile haben wir eine sehr gute Balance gefunden. Dennoch lieben wir unser Leben auf dem Hof am meisten. Das hat ganz klar Priorität. Aber hin und wieder unternehmen wir auch gerne einen Ausflug in diese andere Welt. Gerade dann, wenn man es so gut verbinden kann wie zuletzt in München: Erst durften wir unsere neue Staffel präsentieren, dann das Champions-League-Spiel der Bayern [gegen Real Madrid; Anm. d. Red.] besuchen.
Da wir privat eigentlich nie etwas unternehmen und unsere ganze Zeit in den Hof investieren, tut so eine Abwechslung mal ganz gut.
Cheyenne, in der ersten Folge sagen Sie: "In jeder Staffel gibt es einen Buhmann." Und Sie glauben, dass Sie es diesmal sind. Warum glauben Sie das?
Cheyenne: Zunächst muss ich dazu sagen, dass seit dem ersten Drehtag dieser Staffel eine ganze Menge Zeit vergangen ist. Seitdem hat sich Vieles getan und beruhigt. Aber: Alles, was ich gesagt habe, habe ich zu dem Zeitpunkt auch genauso gemeint. Ob ich das heute immer noch so sehe, möchte ich an dieser Stelle aber nicht spoilern.
Ihre Mutter, Natascha Ochsenknecht, hat gesagt, dass speziell von Ihnen schon eine Entschuldigung fällig wäre. Können Sie sich gut entschuldigen?
Cheyenne: Wenn ich einen Fehler gemacht habe, dann entschuldige ich mich schon. Wenn ich aber der Meinung bin, dass ich zu Unrecht beschuldigt worden bin, dann wird es von mir keine Entschuldigung geben. Das ziehe ich auch durch.
Neue Liebe, alte Konflikte? Yeliz Koc erhebt schwere Vorwürfe gegen Jimi Blue Ochsenknecht vor 3 TagenCheyennes Ehemann Nino: "Ganze Drama war Neuland für mich"
Nino, wie haben Sie diese Situation erlebt? Es kam unter anderem zu Meinungsverschiedenheiten rund um Cheyennes Versöhnung mit ihrem Vater Uwe …
Nino: In familiären Angelegenheiten ist es oft schwer, einen Alleinschuldigen auszumachen. Aber in diesem Fall war es schon so, dass Cheyenne das Gefühl hatte, dass sie in ein schlechtes Licht gerückt worden ist. Grundsätzlich ist sie die Erste, die sich entschuldigt, wenn sie etwas falsch gemacht hat. Man kann mit ihr sehr gut darüber sprechen.
Wie oft beschäftigen Sie sich mit der Frage, in was für eine Familie Sie da nur hineingeraten sind?
Cheyenne: Der Arme! (lacht)
Nino: Mittlerweile bin ich ja schon seit fast sieben Jahren dabei. Insofern kann mich nichts mehr schocken (lacht). Aber am Anfang war es für mich schon etwas ungewohnt, weil ich solche Streitereien aus meiner Familie eigentlich nicht kenne. Das ganze Drama war Neuland für mich. Auf der anderen Seite spürt man aber auch einen großen Zusammenhalt. Es ist schön, das zu beobachten – und ich bin sehr gerne ein Teil dieser Familie. Auch ich habe meine Kanten. Daher passen wir ganz gut zusammen, finde ich.
Ist zwischen Tochter und Vater wirklich alles geklärt?
Cheyenne: Ja, wir haben uns versöhnt und täglich Kontakt. Man sagt ja, Zeit heilt alle Wunden. Wir haben uns in den drei, vier Jahren, in denen wir keinen Kontakt hatten, diese Zeit genommen. Es ist alles überwunden, wir haben uns ausgesprochen.
"Verstehen uns wieder gut" Cheyenne Ochsenknecht spricht über Pläne mit ihrem Vater Uwe 21. Januar 2026Nino, wie haben Sie den Männertrip nach Lappland mit Cheyennes Brüdern Wilson und Jimi erlebt?
Nino: Mit den beiden Jungs dieses Abenteuer erleben zu dürfen, war ein absolutes Highlight für mich. Zuvor war ich mit Wilson und Jimi noch nie alleine unterwegs. Wir haben wirklich Vollgas gegeben. Dieser Trip hat unserer Beziehung sehr gutgetan.
Beziehung zu Bruder Jimi Blue wieder intakt
Und hat sich Ihr Verhältnis zu Jimi mittlerweile wieder gebessert, Cheyenne?
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Cheyenne: Es ist alles in Ordnung, ja. Auch mit Jimi habe ich wieder täglich Kontakt. Man darf nicht vergessen, dass zwischen meinen Geschwistern und mir circa zehn Jahre liegen. Vielleicht hat man da bei gewissen Dingen einfach unterschiedliche Ansichten. Ich kann aber sagen: Wir haben uns lieb – und keinen Streit (lacht).
Was war die größte Herausforderung bei den Dreharbeiten zu dieser Staffel?
Cheyenne: Ganz klar die Südafrika-Reise. Es war eines der schlimmsten Erlebnisse in unserem Leben. Es flossen Tränen. Diesen einen Tag werden wir nie wieder vergessen. Mehr möchte ich aber noch nicht verraten.
Über die Gesprächspartner
- Cheyenne Ochsenknecht ist eine deutsche Landwirtin und Reality-TV-Darstellerin. Die Tochter von Uwe und Natascha Ochsenknecht gab mit fünf Jahren in "Die Wilden Kerle 2" ihr Debüt als Schauspielerin. 2022 nahm sie an der 15. Staffel von "Let's Dance" teil. In demselben Jahr heiratete sie Nino Sifkovits, mit dem sie zwei Kinder hat und in Österreich den Chianinahof betreibt. In der Reality-Doku "Unser Hof – mit Cheyenne und Nino" gewährte das Paar Einblicke in seinen Alltag.
