Verbrauchermagazin24

Nehmen Sie Kontakt auf

BMW i3 Langversion: Langer Radstand schafft über 1.000 km Reichweite

auto motor und sport

BMW i3 Langversion: Langer Radstand schafft über 1.000 km Reichweite

Aktualisiert am 23.04.2026, 14:46 Uhr © BMW Lesedauer:2 Min. auto motor und sport

Dieser Beitrag wurde automatisch veröffentlicht und nicht durch unsere Redaktion bearbeitet.

Mit gestrecktem Radstand, einer coupéhafteren Linie und mehr Platz im Fond verschiebt der neue BMW i3 "Neue Klasse" schon wieder die Maßstäbe in der elektrischen Mitte. Was hat es mit dem LWB-Modell auf sich?

Auf der Auto China 2026 in Peking hat BMW neben dem neuen 7er noch andere zentrale Zukunftsmodelle präsentiert. Eines steht dabei besonders im Fokus: die Langversion des BMW i3. Die gestreckte Variante des Neue-Klasse-Modells ist gezielt auf die Bedürfnisse chinesischer Kunden zugeschnitten. Dort heben die langen Limousinen einerseits den Status, andererseits gibt es eine ausgeprägte Chauffeurs-Kultur – auch in der Mittel- und Oberklasse.

Radstand und Reichweite gestreckt

Mit einem Radstand von über drei Metern übertrifft der i3 LWB (Long Wheel Base) die europäische Variante deutlich und kratzt mit einer Gesamtlänge von rund 4,90 Metern bereits an der Oberklasse. Besonders im Fond entstehen dadurch Beinfreiheit und Raumgefühl, wie wir sie zumindest hierzulande in dieser Klasse nicht kennen.

Auch optisch entwickelt BMW die Designsprache durch die Verlängerung weiter. Auffällig ist die eher fließendere Dachlinie im Bereich der C-Säule, die der Langversion eine elegantere Silhouette verleiht als beim bisherigen Modell.

Viele Vorteile mit ams+ Erhalten Sie werbereduzierten Zugang zu allen Inhalten von auto-motor-und-sport.de inkl. der digitalen Zeitschrift als E-Paper. Monatlich kündbar. Jetzt testen

Über 1.000 Kilometer Reichweite

Das wohl stärkste Argument der neuen i3 Langversion liegt unter dem Blech: Mit einer Reichweite von über 1.000 Kilometern im chinesischen CLTC-Zyklus macht BMW auf sich aufmerksam. Wer nun vermutet, BMW packt einen größeren Akku zwischen die weiter auseinanderstehenden Achsen, könnte falsch liegen. Genaue Angaben zur Kapazität machen die Bayern zwar nicht. Doch bereits die bei uns erhältliche Batterie mit 109 kWh dürfte im chinesischen Zyklus für 1.000 Kilometer reichen.

Video: Review

Empfehlungen der Redaktion

  • Spritpreise schießen nach oben
  • Bestimmtes Verhalten im Hotel ist gar nicht gern gesehen
  • Lecker, günstig und gut für den Darm: So machen Sie Kombucha selbst

Denn Verbrauch und Reichweite werden nach einem anderen Standard mit deutlich niedrigerem Durchschnittstempo gemessen. Zur Erinnerung: In China herrscht meist dichter Stadtverkehr. Abweichungen von 15 bis 25 Prozent zugunsten des Herstellers sind die Regel. In Europa wird der neue i3 mit bis zu 900 Kilometern Reichweite beworben. Die Abweichung würde also passen. Die wesentlichen Unterschiede zum WLTP-Standard:

  • Niedriges Tempo: Die Durchschnitts- und Höchstgeschwindigkeiten sind viel geringer. Da der Luftwiderstand bei niedrigem Tempo sinkt, verbraucht das Auto weniger Energie.
  • Viel Stop-and-Go: Der Test hat hohe Standzeiten und häufige Bremsphasen. Elektroautos glänzen hier durch Rekuperation (Energierückgewinnung), was die Reichweite künstlich streckt.
  • Keine Autobahn-Last: Schnelle Fahrten, die den Akku massiv fordern, fehlen im chinesischen Zyklus fast völlig.

Dennoch können sich die Daten von BMW sehen lassen. Wettbewerber wie die elektrische Variante der C-Klasse von Mercedes-Benz kommen wegen kleinerer Akkus jedenfalls auf deutlich geringere Reichweiten.  © auto motor und sport

auto motor und sport BMW beendet iX-Verkauf in den USA: Warum BMWs Neue Klasse den iX ablöst vor 4 Minuten von Redaktion auto motor und sport auto motor und sport Mazdas Le-Mans-Wankel: Zerlegt bis zur letzten Schraube vor 4 Minuten von Gregor Hebermehl Feedback an die Redaktion