BMW beendet iX-Verkauf in den USA: Warum BMWs Neue Klasse den iX ablöst
BMW beendet iX-Verkauf in den USA: Warum BMWs Neue Klasse den iX ablöst
Aktualisiert am 23.04.2026, 14:46 Uhr © Achim Hartmann Lesedauer:2 Min. auto motor und sportDieser Beitrag wurde automatisch veröffentlicht und nicht durch unsere Redaktion bearbeitet.
BMW stellt den Verkauf seines Elektro-SUV iX in den USA ein und fokussiert sich auf die Neue Klasse. Diese strategische Neuausrichtung markiert einen Wendepunkt für den deutschen Automobilhersteller.
Der BMW iX wurde 2021 als zweites vollelektrisches SUV des Herstellers eingeführt und markierte einen Wendepunkt in Design und Technologie. Mit seiner eigenständigen Karosseriearchitektur und einem neuartigen Innenraum setzte er Maßstäbe in der Elektromobilität. Das Fahrzeug war zudem mit der fünften Generation des eDrive-Systems ausgestattet, das eine Reichweite von bis zu 600 Kilometern bot und Ladezeiten deutlich reduzierte.
Die Modellpalette des iX umfasste Varianten wie den xDrive50, xDrive60 sowie leistungsstarke M60-Modelle. Diese deckten ein breites Spektrum an Reichweiten und Leistungen ab, was ihn im Premium-Segment konkurrenzfähig machte. Dennoch war der iX weniger ein Volumenmodell als vielmehr ein technisches Entwicklungsprojekt für zukünftige Baureihen.
Fokus auf die Neue Klasse
BMW hat angekündigt, seine Strategie auf die "Neue Klasse" auszurichten – eine Plattform, die auf Effizienzsteigerung und technologischer Integration setzt. Die sechste Generation des eDrive-Systems bildet dabei das Herzstück dieser Entwicklung. Mit einer Ladeleistung von bis zu 400 kW und einer optimierten Batteriekapazität soll sie neue Standards setzen.
Der iX3 wird als erstes Modell dieser neuen Plattform gelten und voraussichtlich im kommenden Jahr in den USA eingeführt werden. Dieses Mittelklasse-SUV soll nicht nur durch technische Innovationen überzeugen, sondern auch preislich attraktiver sein als seine Vorgänger.
Der US-Markt: Herausforderungen und Chancen
Die Entscheidung zur Einstellung des iX-Verkaufs in den USA ist eng mit den Marktbedingungen dort verknüpft. Anpassungen bei Förderprogrammen sowie eine veränderte Nachfrage nach Elektrofahrzeugen haben BMW dazu bewogen, seine Strategie anzupassen. Ähnlich wie Volkswagen mit dem ID.4 reagiert auch BMW auf diese Dynamik, indem es sich stärker auf volumenstarke Modelle konzentriert.
Die Einführung des iX3 könnte BMW helfen, Marktanteile zurückzugewinnen, insbesondere angesichts der Konkurrenz durch Tesla und andere etablierte Hersteller. Gleichzeitig signalisiert dies einen klaren Fokus auf zukunftsorientierte Technologien.
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Im Vergleich zu Modellen wie dem Tesla Model Y oder dem Audi Q8 e-tron positioniert sich BMW mit seiner Neuen Klasse klar im Premium-Segment. Während Tesla weiterhin durch seine Software-Integration punktet, setzt BMW auf eine Kombination aus Fahrdynamik, Design und modernster Batterietechnologie.
Volkswagen hingegen verfolgt eine andere Strategie: Mit dem Fokus auf Verbrenner-SUVs wie dem Atlas zieht sich VW teilweise aus dem Elektrosegment zurück – zumindest in den USA. Dies zeigt die unterschiedlichen Ansätze europäischer Hersteller im globalen Wettbewerb.
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Ausblick: Was kommt nach dem iX?
Neben dem iX3 plant BMW weitere Modelle innerhalb der Neuen Klasse, darunter ein iX5 und ein iX7. Diese sollen mittelfristig das Portfolio ergänzen und den Übergang zur neuen Plattform vollziehen. Die Produktion des aktuellen iX wird jedoch weltweit fortgesetzt – zumindest vorerst. © auto motor und sport
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