Bayern gewarnt vor Real: "Wenn Champions League ist, performen sie"
FC Bayern gewarnt vor Real Madrid: "Wenn Champions League ist, performen sie"
Aktualisiert am 14.04.2026, 09:45 Uhr Die Bayern um Joshua Kimmich haben beste Chancen, ins Halbfinale der Champions League einzuziehen. © IMAGO/Ulrich Hufnagel Lesedauer:2 Min.Vor dem Kracher gegen Real Madrid im Viertelfinal-Rückspiel hat der FC Bayern eine gute Ausgangslage, entschieden ist allerdings noch lange nichts. Während Sportvorstand Max Eberl auf "kontrollierte Euphorie" setzt, schlägt Ex-Boss Karl-Heinz Rummenigge ganz andere Töne an.
Vorstandschef Jan-Christian Dreesen schwärmte von einer "fantastischen Ausgangslage" – doch beim FC Bayern stehen vor dem Gigantenduell gegen Real Madrid alle Alarmsignale auf Rot. Der deutsche Rekordmeister habe im Viertelfinal-Hinspiel bei den Königlichen zwar "Fußball vom Feinsten" gezeigt, aber man dürfe "jetzt nicht den Fehler machen, zu viel Euphorie aufkommen zu lassen", warnte Ex-Boss Karl-Heinz Rummenigge ausdrücklich.
Er nehme "im Moment einen kleinen Hype wahr, und der gefällt mir ehrlich gesagt nicht", ergänzte Aufsichtsratsmitglied Rummenigge vor dem Showdown in der Allianz Arena am Mittwoch (21 Uhr, DAZN und in unserem Live-Ticker) ernst. Die deutliche Botschaft ist bei den Stars angekommen. "Wir wissen schon ganz genau, gegen wen wir da spielen und was das für ein Spiel ist – eine brutal schwierige Aufgabe", betonte Leon Goretzka. Man habe ja auch beim 2:1 im Bernabéu "gesehen, wie schnell sie zu Torchancen kommen können. Wir wissen schon, was auf uns zukommt."
"Wir haben eine gute Ausgangslage, wissen aber auch, dass wir noch nicht durch sind."
Eben Real Madrid, mit 15 Titeln der unangefochtene Rekordgewinner der Königsklasse, ein Mythos im Weltfußball. Und deshalb sei es bei Kylian Mbappé und Co. auch "völlig egal, wie sie in Form sind", unterstrich Vizekapitän Joshua Kimmich: "Wenn Champions League ist, dann performen sie."
Kolumne Selbstblockade? Rummenigge warnt – doch das haben diese Bayern nicht nötig vor 1 Tag von Pit GottschalkAllerdings schieden die Bayern in bisher 30 K.o.-Duellen nach einem Auswärtssieg zuhause nur einmal aus: 2011 im Achtelfinale gegen Inter Mailand (1:0/2:3). Zudem kam Real nach einer Heimpleite noch nie weiter.
Alles klar also? Eben nicht! Sportvorstand Max Eberl sprach von "kontrollierter Euphorie". Man wisse, "was für ein großer Gegner am Mittwoch auf uns trifft. Wir haben eine gute Ausgangslage, wissen aber auch, dass wir noch nicht durch sind."
Ans Halbfinale will beim FC Bayern noch niemand denken
In Madrid war es ein überragender Manuel Neuer im Tor, der dieses "big momentum", wie es Torjäger Harry Kane nannte, erst ermöglicht hatte. Die Bayern hatten gegen Mbappé und Vinicius Junior viele Chancen zugelassen. Er hoffe deshalb, so Goretzka, "dass wir die richtigen Lehren ziehen und das Ding über die Linie drücken".
Sorgen um Mbappé Schicksalsspiel in München: Real am "Abgrund" vor 1 TagEin mögliches Halbfinale interessierte beim FC Bayern erst mal niemanden. Der Fokus richtete sich auf die Königlichen – und die hätten den Rekordmeister "auch hier in München schon oft genug geärgert", sagte Rummenigge bei DAZN.
Speziell erinnerte er an das Halbfinale 2014, als die Bayern unter Pep Guardiola nach einem knappen 0:1 in Madrid zuhause 0:4 verloren hatten. Letztmals gewannen sie 2012 "dahoam" gegen Real, in den folgenden vier Spielen gab es drei Niederlagen und ein Remis.
"Wenn eine Mannschaft in München gewinnen kann, dann ist es Real Madrid."
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Deshalb war bei den stolzen Königlichen das Wort "Remontada", also Aufholjagd, in aller Munde. "Wir haben immer Vertrauen. Wir leben noch", sagte Nationalspieler Antonio Rüdiger. Auch Trainer Álvaro Arbeloa hielt sich am Nimbus des Rekordsiegers fest. "Wenn eine Mannschaft in München gewinnen kann, dann ist es Real Madrid", betonte der Coach. Er sei "fest davon überzeugt, dass wir nach Deutschland fahren und gewinnen werden." Wer nicht daran glaube, könne "in Madrid bleiben". (SID/bearbeitet von ms)
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