Anklage: Anwalt soll Häftling Drogen zugesteckt haben
Anklage: Anwalt soll Häftling Drogen zugesteckt haben
Aktualisiert am 16.04.2026, 13:13 Uhr Im Berliner Gefängnis Tegel soll ein Rechtsanwalt einen Gefangenen mit Rauschgift versorgt haben. © dpa / Fabian Sommer/dpa Lesedauer:1 Min. Von Deutsche Presse-AgenturDieser Beitrag stammt aus dem Nachrichtenangebot der Deutschen Presse-Agentur (dpa) und wurde nicht durch unsere Redaktion bearbeitet.
In einer Zigarettenschachtel sollen Heroin und Kokain versteckt gewesen sein – jetzt ist Anklage gegen einen 46-jährigen Rechtsanwalt erhoben worden.
Berlin - Ein Rechtsanwalt soll in einem Berliner Gefängnis einem Insassen heimlich ein Drogengemisch übergeben haben. Das Gemisch aus Heroin und Kokain soll in einer Zigarettenschachtel versteckt gewesen sein, als der Anwalt es dem Häftling in der JVA Tegel bereits im September 2022 gegeben haben soll, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte.
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Die Justizvollzugsbeamten im Gefängnis kontrollierten den Gefangenen unmittelbar nach dem Termin mit dem Rechtsanwalt und fanden die Schachtel mit den Drogen. Nun wurde gegen den inzwischen 46-jährigen Anwalt Anklage erhoben. Der Vorwurf lautet Abgabe von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge. © Deutsche Presse-Agentur
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